Verwaltung in Forst: Die Stadt ist jetzt per Behördennummer 115 erreichbar

Als erste Stadt in der Region Lausitz ist Forst (Lausitz) an die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 angeschlossen.
Stefanie Simmann/Stadt Forst (Lausitz)- Forst (Lausitz) wird ab dem 1. Mai 2026 an die Behördennummer 115 angeschlossen.
- Anrufer erhalten montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr Auskünfte zu Verwaltungsfragen.
- Ziel ist ein einfacher, schneller und bürgernaher Service – ohne Vorwahl und zentral gebündelt.
- Nicht erlaubt sind Rechtsauskünfte oder Auskünfte mit personenbezogenen Daten.
- Das Land Brandenburg unterstützte den Anschluss, gesteuert wird 115 durch die FITKO.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Forst (Lausitz) geht den nächsten Schritt in Richtung moderner Bürgerservice. Als erste Stadt in der Lausitz-Region ist Forst ab dem 1. Mai 2026 an die bundesweit einheitliche Behördennummer 115 angeschlossen.
Das Versprechen an die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen: Sie können ihre Anliegen rund um Verwaltungsleistungen damit einfacher, schneller und komfortabler klären. Ohne Vorwahl, zentral gebündelt und serviceorientiert.
Behördennummer 115: Forst erweitert Serviceangebot
Ob Reisepass, Geburtsurkunde oder Wohngeld – in Forst gilt künftig: Von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr bekommen Anrufer unter der 115 Auskünfte zu Fragen der öffentlichen Verwaltung. Bürgermeisterin Simone Taubenek kündigt an: „Mit der Behördennummer 115 erweitern wir unser Serviceangebot deutlich.“ Und sie sagt: „Wir freuen uns, dass die Anbindung der Stadt zügig und reibungslos umgesetzt werden konnte.“
Die Einführung der 115 gilt als weiterer Baustein in der Weiterentwicklung des Bürgerservices in Forst. Das neue Angebot stehe zugleich für den Anspruch der Stadt, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nutzen und Verwaltungsleistungen bürgernah, effizient und zukunftsorientiert zu gestalten, so eine Rathaussprecherin.
Demnach hat das Land Brandenburg den Anschluss maßgeblich unterstützt und
ermöglicht. Die Anbindung an die 115 sei ein gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel von Land und Kommune im Sinne moderner Verwaltungsstrukturen.
Wie funktioniert das Ganze? Die Anrufe werden durch das zuständige 115-Servicecenter
entgegengenommen. Mitarbeiter beantworten die Fragen auf Grundlage einer einheitlichen Wissensdatenbank.
Die Behördennummer 115 steht für ein einheitliches Serviceversprechen, gemeinsame Qualitätsstandards und eine verbundweite Infrastruktur. Sie wird von der FITKO (Föderale IT-Kooperation) im Auftrag des deutschen IT-Planungsrats gesteuert.
Rechtsauskünfte werden über die 115 nicht erteilt
Anrufende erhalten bei der 115 Antworten zu Verwaltungsfragen von Bund, Ländern und allen teilnehmenden Kommunen. Sollte ein Anliegen nicht beim ersten Kontakt abschließend geklärt werden können, wird es an die zuständige Stelle weitergeleitet. Rechtsauskünfte zu persönlichen Vorgängen wie etwa zu Rentenbescheiden oder Auskünfte mit personenbezogenen Daten können über die 115 nicht erteilt werden.
Die Behördennummer 115 ist derzeit in 15 Bundesländern verfügbar und für rund 70 Millionen Bürger erreichbar. Jährlich nutzen bereits etwa sechs Millionen Menschen diesen Service. Mehr Informationen unter: 115.de

