Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, Blitzeinschläge und kleinere Brände: Ein Unwetter hat sich am Montag über Südbrandenburg entladen. Die Leitstelle Lausitz zählte von Montagmorgen 7 Uhr bis Dienstagmorgen 7 Uhr insgesamt 51 wetterbedingte Einsätze. In Finsterwalde lief eine Straßenunterführung voll. Zwischen Neu Zauche (Dahme-Spreewald) und Doberlug-Kirchhain meldete die Feuerwehr mehrere kleine Brände aufgrund von Blitzeinschlägen. In Schwarze Pumpe (Spree-Neiße) und Klettwitz (Oberspreewald-Lausitz) stürzten Baumkrone herunter und mussten von der Feuerwehr beseitigt werden. Keller liefen voll. Verbindungstrassen von Nordost nach Südwest mussten von umgestürzten Bäumen geräumt werden.
Am Dienstag sieht es dagegen eher nicht nach drohenden Unwettern aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt schwüle Temperaturen mit bis zu 34 Grad sowie viel Sonne an. Ab den Mittagsstunden können sich dann einige Quellwolken bilden. Im Süden Brandenburgs seien ab Nachmittag lokale Schauer sowie einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen.

Kehrmaschine im Gewerbegebiet Massen ausgebrannt

Nach der vollgelaufenen Unterführung mussten die Feuerwehrkameraden in Finsterwalde am Montagabend gleich wieder ausrücken. Dieses Mal mussten sie ein Feuer löschen: In der Nobelstraße im benachbarten Gewerbegebiet Massen war auf der Straße eine Kehrmaschine in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Angaben der Polizei wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. Das Fahrzeug brannte komplett aus.
Am Dienstagmorgen rollte der Verkehr auf den Straßen und Schienen in Südbrandenburg und Ostsachsen wieder reibungslos.