Stressiger Wochenstart für die Feuerwehren in der Region zwischen Neu Zauche (Dahme-Spreewald) und Crinitz (Elbe-Elster): Über den Spreewald ist am Montagmorgen eine kräftige Gewitterfront von Nord nach Süd gezogen. Das berichtet die Leitstelle Lausitz. Im Heideblicker Gemeindeortsteil Pitschen-Pickel (Dahme-Spreewald) setzte demnach vermutlich ein Blitzschlag den Dachstuhl eines Nebengebäudes in Brand. Die sofort alarmierten Feuerwehren unter anderem aus dem Amt Dahme-Spreewald und Heideblick sowie Pitschen-Pickel, Langengrassau, Luckau und Walddrehna brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde dabei niemand.
In Crinitz (Elbe-Elster) wurde vermutlich ebenfalls durch Blitzschlag nach Angaben der Leitstelle Lausitz an mehreren Stellen ein Waldbrand ausgelöst. 200 Quadratmeter Flächen standen am Montagmorgen in Brand, die Feuerwehren unter anderem aus Massen, Sallgast und Crinitz bekämpfen noch immer die Flammen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann.

Bäume stürzen um und Keller laufen voll im Spreewald

Daneben waren die Feuerwehren noch zu weiteren wetterbedingten Einsätzen unterwegs. Unter anderem musste im Luckauer Ortsteil Cahnsdorf (Dahme-Spreewald) ein umgestürzter Baum von der L526 zwischen Cahnsdorf und Willmersdorf-Stöbritz geräumt werden. Dazu liefen nach Angaben der Leitstelle wegen der großen Regenmengen innerhalb kürzester Zeit auch einige Keller im Spreewald voll, die von der Feuerwehr leergepumpt werden mussten.
Das Unwetter zog derweil über die A13 hinweg in Richtung Finsterwalde und weiter nach Sachsen. In Finsterwalde fielen ebenfalls Bäume um und in Doberlug-Kirchhain musste die Feuerwehr ebenfalls zu kleineren Einsätzen aufgrund des Gewitters ausrücken.
Ab den Nachmittagstunden kündigt der Deutsche Wetterdienst mit einem Wechsel aus Quellwolken und Sonnenschein in Brandenburg und Sachsen erneut zunehmende Schauer sowie vermehrt kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen an. Ein Temperaturanstieg auf schwüle 31 bis 34 ist zu erwarten.