Ölspur in Bad Liebenwerda
: Kilometerlange Verunreinigung – kommt Verursacher aus Zobersdorf?

Die Feuerwehr Bad Liebenwerda hatte gleich zwei personalintensive Einsätze zu fahren, teilweise gemeinsam mit umliegenden Ortswehren. In einem Fall bestand akute Unfallgefahr. Im anderen Fall rückte ein Großaufgebot zu den Mineralquellen aus.
Von
Manfred Feller
Bad Liebenwerda
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Um die Ölspur in Zobersdorf kümmerte sich die Freiwillige Feuerwehr Bad Liebenwerda. Außerhalb war der Landesbetrieb Straßenwesen im Einsatz.

Jens Berger

Der Verursacher ist verschwunden. Zurückgelassen hatte er am Montag (27. November) gegen 13 Uhr bei Bad Liebenwerda und bis hinein nach Zobersdorf eine etwa drei Kilometer lange Ölspur. Bis zum Abstumpfen bestand vor allem für Zweiradfahrer eine akute Unfallgefahr.

Die Ölspur begann nach Auskunft von Martin Neumann, stellvertretender Wehrführer der Verbandsgemeinde Liebenwerda, auf der Kreuzung B183 unweit der Shell-Tankstelle, führte weiter über die L64 und endete abrupt in Zobersdorf auf der Dorfstraße. Um was für ein Verursacherfahrzeug es sich gehandelt habe, könne nicht gesagt werden.

Die Feuerwehr habe umgehend den Landesbetrieb Straßenwesen verständig, deren Mitarbeiter sich um die höherrangigen Straßen gekümmert haben. Unterdessen stumpften die Feuerwehrleute mit Bindemittel die Straße in Zobersdorf ab. Allein dort seien sechs Säcke zu je 20 Kilogramm verbraucht worden. Durch die Nässe auf der Fahrbahn sei die Ölspur breit gelaufen. Entlang der gesamten Strecke seien vorsorglich zusätzlich Gefahrenschilder aufgestellt worden. Für die Feuerwehr sei der Einsatz gegen 14.30 Uhr beendet gewesen.

Großeinsatz bei den Mineralquellen Bad Liebenwerda

Bereits am Montagmorgen waren die Bad Liebenwerdaer Feuerwehrleute und einige Ortswehren zu den Mineralquellen Bad Liebenwerda ausgerückt. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Weil es sich für die Feuerwehr um ein Sonderobjekt handele, so Martin Neumann, seien Floriansjünger mit einem großen Aufgebot vor Ort gewesen.

Am Ende war es ein Fehlalarm. Ausgelöst worden sei dieser wohl durch Wasserdampf aus der Flaschenreinigung. Fehlalarme kämen heute viel seltener vor als noch vor Jahren, heißt es.