Brand bei Bad Liebenwerda
: Verpuffung im Badezimmer – Haus ist unbewohnbar

In einem Einfamilienhaus in Prestewitz unweit von Bad Liebenwerda hat es eine Verpuffung mit anschließendem Feuer gegeben. Ein Mann wurde zur ärztlichen Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Von
Frank Claus
Prestewitz
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Feuer in einem Wohnhaus in Prestewitz. Einige Möbelteile waren in Brand geraten.

Jens Berger

Ein dumpfer Knall, dann Feuer. Passiert am Montagabend, 27. November, gegen 18 Uhr in einem Einfamilienhaus in Prestewitz. Für die Kameraden der Feuerwehr aus Bad Liebenwerda war es nach Türnotöffnung, Brandmeldeanlage und Ölspur bereits der vierte Einsatz an diesem Tag. „Gebäudebrand groß“ war gemeldet worden.

Was ist passiert? Nach jetzigen Ermittlungen der Polizei ist es zu einer Verpuffung mit anschließendem Feuer im Badezimmer des Einfamilienhauses in der Hauptstraße gekommen. Der Hausherr, ein 72-jähriger Mann, sei zum Zeitpunkt der Verpuffung im Badezimmer gewesen. Rasch habe sich ein Feuer entwickelt, das auch auf die Möbel übergegriffen sei.

In einem Wohnhaus in Prestewitz ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen.

Jens Berger

Qualm aus allen Fenstern und Türen

Der Mann und seine Ehefrau hätten das Haus selbstständig verlassen können. Sie eilten zu den Nachbarn, baten um Hilfe. Die informierten die Feuerwehr. Als die Prestewitzer Kameraden am Einsatzort eintrafen, qualmte es aus Türen und Fenstern.

Trotz des dichten Rauches wurde der Brandherd schnell gefunden. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Danach sei aus dem kompletten Haus mittels Hochleistungslüfter der Rauch entfernt worden. Die Kameraden der Feuerwehr kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit warmen Decken um die älteren Bewohner. Der Mann wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Begutachtung des Schadens wurde eine Deformierung einer tragenden Wand festgestellt. Das Haus ist demnach momentan unbewohnbar. Übrigens: Die Kameraden aus Bad Liebenwerda mussten nicht unterstützen. Die Prestewitzer hatten die Lage im Griff.