Ausgesetzter Hund bei Plessa
: In welche guten Hände Mops-Mischling Manfred gekommen ist

Beim zweiten Versuch ist es gelungen. Der im Juli bei Plessa-Süd ausgesetzte und gerettete Hund, Mops-Mischling Manfred, hat nach monatelanger Suche doch noch neue Besitzer gefunden.
Von
Manfred Feller
Plessa/Meißen
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Der vor Monaten bei Plessa-Süd mitten in der Natur ausgesetzte Mops-Mischling Manfred hat das Tierheim verlassen können.

Göran Schrey

Ende gut, alles gut? Danach sieht es für den im Juli zufällig unweit eines Feldweges bei Plessa-Süd entdeckten Mopsmischlings aus. Amtsdirektor Göran Schrey hatte den kleinen Hund mit auffälligem Geschirr zunächst bei sich aufgenommen. Anschließend war er in das Tierheim Meißen-Winkwitz gebracht worden.

Seitdem wartet er dort auf neue Besitzer. Der erste Versuch bei einer Südbrandenburger Familie, die von dem traurigen Schicksal des auffällig aussehenden Hundes und seiner wahrscheinlich nicht artgerechten Haltung erfahren hatte, scheiterte. Die Familie kam mit dem Mischling, der wahrscheinlich in seinem früheren Leben geschlagen und getreten worden war, so die Vermutung im Tierheim, nicht klar und gab ihn wieder zurück.

Mops Manfred bleibt in der Gegend um Meißen

Unlängst hatte es nach Auskunft von Katrin Aßmann vom Vorstand des Tierheimvereins einen neuen Versuch gegeben. Ein älteres Ehepaar aus dem Raum Meißen hatte den zwischenzeitlich Manfred genannten Mischling ebenfalls für ein Probewochenende bei sich aufgenommen. Die Reaktion folgte prompt. „Den kriegen Sie nicht wieder“, sagten die neuen Besitzer. Das Paar mit Hundeerfahrung habe den Kleinen sofort lieb gewonnen. Es komme mit dessen Verhaltensauffälligkeiten klar, so Katrin Aßmann. Der Mopsmischling habe Auslauf und bewege sich auch ganz gut an der Leine.

Tierheim sucht ein Für-immer-Zuhause für Podenco

Das Tierheim erhalte derzeit viele Anfragen von Hundebesitzern zur Aufnahme ihres Tieres, weil sie sich überfordert fühlen. Mit Flugpaten, die immer gesucht würden, sei vor Wochen vom Partnertierheim auf Teneriffa eine Hündin der Rasse Podenco nach Meißen gekommen. Sie habe hier eine Hüft-OP erhalten und sei auf dem Weg der Genesung. „Es liegt uns sehr am Herzen, diese Hündin einer ganz lieben Rasse, ein Familienhund, zu vermitteln“, sagt Katrin Aßmann. Ein Blick auf die Heimseite verrät, dass die unterschiedlichsten Tiere neue Besitzer suchen. Die Bandbreite reicht vom Hasen über Hunde bis hin zu Zebrafinken.