Strukturwandel
: Wie denken die Lausitzer über den Kohleausstieg?

Eine Politik-Studentin aus Darmstadt braucht für ihre Abschlussarbeit ganz spezielle Unterstützung, die ihr nur Menschen geben können, die in der Lausitz leben. Deshalb hat Sie sich an die RUNDSCHAU gewandt.
Von
Jan Siegel
Darmstadt
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  • Marie Lortz, studiert Politikwissenschaft an der TU Darmstadt und braucht für ihre Masterarbeit die Unterstützung der Lausitzer.

    Marie Lortz, studiert Politikwissenschaft an der TU Darmstadt und braucht für ihre Masterarbeit die Unterstützung der Lausitzer.

    Marie Lortz
  • Der QR-Code führt direkt zur Umfrage der Studentin aus Hessen. Den Code einfach mit einem QR-Code-Reader auf dem Smartphone scannen.

    Der QR-Code führt direkt zur Umfrage der Studentin aus Hessen. Den Code einfach mit einem QR-Code-Reader auf dem Smartphone scannen.

    Marie Lortz
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Marie Lortz studiert Politikwissenschaft an der Technischen Universität in Darmstadt (Hessen). Aktuell arbeitet sie mit Hochdruck an ihrer Masterarbeit. In der wissenschaftlichen Abhandlung will die 26-Jährige ergründen, wie die Menschen in der Lausitz über den geplanten Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 denken.

„Ich will mich in der Arbeit vor allem mit der gesellschaftlichen Akzeptanz des Kohleausstiegs beschäftigten“, sagt Marie Lortz. Während in weiten Teilen Deutschlands die Maßnahme zum Kohleausstieg überwiegenden akzeptiert würden, nachvollziehbar und unumstritten seien, sähe es in den betroffenen Revieren mutmaßlich nicht so aus. „Dort zeichnet sich ein ganz anderes Bild“, schreibt die Studentin aus Hessen in den Thesen, die sie ihrer Masterarbeit vorangestellt hat.

Es kommt auf ehrliche Antworten an

„Deshalb möchte ich mit einer Online-Studie zu meiner Arbeit die Einstellungen und Meinungen von Menschen aus einer betroffenen Region untersuchen.“ Die Lausitz ist dabei, ihrer Meinung nach, am besten geeignet, weil der Kohleausstieg dort wohl die größten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen nötig machen wird.

Die Bearbeitung der kurzen Online-Umfrage dauert tatsächlich nicht länger als zehn Minuten. Dabei geht es in den einzelnen Fragen hauptsächlich um persönliche Einschätzung oder Meinungen zu bestimmten Aussagen. Alle Angaben sind anonym und lassen keine Rückschlüsse auf die antwortende Person zu .

Lausitzer, die Marie Lortz mit ihren Antworten unterstützen möchten, kommen hier direkt zu ihrer Umfrage.

Die Online-Befragung läuft bis zum 30. November.

Übrigens: Teilnehmer die sich dafür interessieren, können sich die wissenschaftliche Auswertung der anonymen Umfrage nach Abschluss per Mail zuschicken lassen.