Baustelle in Cottbus
: Zwölf Millionen Euro für Trampolinhalle – jetzt geht es los

Bald eine Baustelle: Die Sportstadt Cottbus investiert in eine Trampolinhalle. Mit Mitteln aus dem Fördertopf für die Kohleregion. Das Gebäude soll neue Maßstäbe setzen.
Von
Kathleen Weser
Cottbus
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So soll die neue Trampolinhalle am Sportzentrum in Cottbus aussehen.

So soll die neue Trampolinhalle am Sportzentrum in Cottbus aussehen. Der Bau und die damit verbundene Baustelle ist gestartet.

Architekturbüro Hampel Kotzur und Kollegen Architekten Ingenieure GmbH/Stadt Cottbus
  • Cottbus investiert zwölf Millionen Euro für eine neue Trampolinhalle nahe der Lausitzer Sportschule.
  • Der Bau begann am 25. November, unterstützt von OB Tobias Schick und anderen.
  • Die Halle wird 2026 fertiggestellt und verbessert die Trainingsbedingungen für Trampolinturner.
  • Finanzierung erfolgt durch den Fördertopf für die Kohleregionen.
  • Das Gebäude wird energieeffizient und barrierefrei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In unmittelbarer Nähe der Lausitzer Sportschule ist der Bau einer neuen Spezial-Sporthalle in Cottbus gestartet. Für das olympische Trampolinturnen. Am Montag (25. November) ist der Baustart vollzogen worden. Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD), der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag und Bau-Bürgermeisterin Marietta Zschoppe haben die Spaten geschwungen. Wie geht es jetzt weiter?

Das Trampolinturnen ist erfolgreicher Bestandteil des Schule-Leistungssport-Verbundsystems im Bereich Cottbus des Olympiastützpunktes Brandenburg und fest verankert im internationalen Veranstaltungskalender. Das betont Stadt-Sprecher Jan Gloßmann. Er erinnert an den jüngsten großen Erfolg: „Zuletzt hatte Caio Lauxtermann für die Trampolinturner des SCC Turnen einen Weltmeistertitel im Duo erkämpft.“

Jetzt werden die Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Trampolinsportler in Cottbus mit einer Investition von etwa zwölf Millionen Euro deutlich verbessert. Das Geld kommt zu 100 Prozent aus dem von Bund und Land gefütterten Topf für den Strukturwandel in Kohleregionen.

Diese Hoffnung verbindet Cottbus mit der neuen Trampolinhalle

„Wir setzen einen weiteren, diesmal sehr großen Mosaikstein in das Cottbuser Sportzentrum. Das tut der Sportstadt Cottbus nicht nur gut, das bereichert sie immens“, sagt OB Schick. „Unsere Zuversicht ist groß, dass wir 2028 eine Plakette auf dem ‚Weg des Ruhmes‘ für die erste olympische Trampolin-Medaille für Cottbus verlegen können.“ Auf dem Weg des Ruhmes vor dem Rathaus sind erst jüngst die Cottbuser Sieger der Olympischen Spiele und der Paralympics in Paris mit ihren Plaketten verewigt worden.

Klaus Freytag, der Lausitzbeauftragte der Landesregierung, erklärt sichtlich stolz: „Was wir hier erleben, ist Cottbus-Geschwindigkeit im Strukturwandel“. Die Unterstützung für den Spitzensport sei in die Entwicklung eingebettet. Mit Höchstleistungen über Jahre und Jahrzehnte haben sich die Athletinnen und Athleten den Ausbau des Sportzentrums erstritten und verdient, sagt er.

Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD/l.), der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag (r.) und Bau-Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe setzen die ersten Spatenstiche für die Trampolinhalle Cottbus.

Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD/l.), der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag (r.) und Bau-Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe setzen die ersten Spatenstiche für die Trampolinhalle Cottbus.

Jan Gloßmann/Stadt Cottbus

Investiert werden zwölf Millionen Euro. Der geplante Neubau besteht aus einem 15 Meter hohen Hallenbereich und einem zweigeschossigen Sozialtrakt. Dazu kommt ein Verbindungsbau, der den Hallenneubau an das Bestandsgebäude des Lausitzer Sportzentrums anbindet und so auch komplette Barrierefreiheit herstellt.

Die Trampolinhalle Cottbus soll baulich neue Maßstäbe setzen

Entstehen wird ein Passivhaus mit einer hochdämmenden Gebäudehülle und optimierten Fensterflächen sowie hoher Effizienz der Gebäudetechnik. Neben energieoptimierter LED-Beleuchtungstechnik kommen Lüftungsanlagen mit einem hohen Wärmerückgewinnungsgrad zum Einsatz. Erneuerbarer Energie von Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen liefern den Strom zur Grundlastabdeckung des gesamten Sportzentrums. Ein grünes Dach soll Regenwasser speichern.

Der Hochbau soll im Frühjahr 2025 beginnen. Fertig werden soll die Halle dann voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026, informiert der Stadt-Sprecher weiter.