Nachgefragt: Cottbuser Denkmalbeirat ist endlich arbeitsfähig

Der Cottbuser Altmarkt mit Oberkirche St. Nikolai in einer Luftaufnahme.
Foto: Michael HelbigDer Denkmalbeirat der Stadt Cottbus hat sich am 17. September konstituiert. Damit ist das beratende Gremium nun arbeitsfähig. Darüber informiert die Baubeigeordnete Marietta Tzschoppe (SPD) auf eine Anfrage der Bürgerfraktion AUB/SUB, die sich bereits offen Sorgen um die Arbeit des Beirates machte. Denn seit der Kommunalwahl 2019 ist bereits mehr als ein Jahr vergangen.
17 Institutionen sind im Cottbuser Denkmalbeirat vertreten
Bürgermeisterin Tzschoppe konnte beruhigen: „Die Stadt hatte nie die Absicht, die Arbeit des Denkmalbeirates einzustellen.“ In dem Gremium seien 17 Institutionen vertreten — darunter die Fraktionen, die Universität, die Wohungsbauer, Architekten und die Pückler–Stiftung. Es sei allein eine Herausforderung gewesen, alle an einen Tisch zu bekommen.
Die Corona–Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen taten ihr Übriges. Doch nun sei der Beirat arbeitsbereit. Zur Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin wurden demnach die Cottbuser Architektin Birgit Wanta und die BTU–Bauhistorikerin Dr.-Ing. Alexandra Druzynski von Boetticher gewählt worden.