Am Sonntagabend ist die Polizei kurz nach 20:30 Uhr zum Puschkinpark gerufen worden, da Zeugen dort Schüsse gehört und einen schwer verletzten Mann gefunden hatten.

Wie es in der Pressemitteilung, die Sonntagnacht kurz vor 24 Uhr herausgegeben wurde, weiter heißt, konnte der Unbekannte trotz Reanimationsversuchen durch Rettungsdienst und Notarzt nicht gerettet werden und verstarb.

Die Lausitzer Rundschau war vor Ort. Die Tat hat sich demnach auf dem Klosterplatz ereignet, Zeugen hörten Schüsse, der schwer verletzte Mann wurde dann in der Mönchsgasse gefunden, erlag dort seinen Verletzungen.

An der Klosterkirche in Cottbus soll sich die Tat nach ersten Erkenntnissen ereignet haben.
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Einen zweiten Toten hat es, entgegen anderslautenden Spekulationen in den sozialen Netzwerken, laut Polizei nicht gegeben.

Inzwischen habe die Mordkommission der Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen, um die Identität des Verstorbenen und den Tathergang aufzuklären.

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Noch in den Nachtstunden kamen demnach Fährten- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz, um gemeinsam mit Kriminaltechnikern Beweismittel zu sichern. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei laufen.

Zeugenhinweise zur Tat in der Cottbuser Innenstadt

Der Klosterplatz war auch am Montagmorgen noch abgesperrt. Im Laufe des Tages soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft das Opfer obduziert werden. Wie die Polizeidirektion Süd am Montagmorgen mitteilte, ist die Identität des getöteten Mannes inzwischen geklärt. Es handelt sich um einen 31-Jährigen Deutschen aus der Region.

Die Täter sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch auf der Flucht. Es gäbe aber inzwischen einige Hinweise von Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen konnten und die zurzeit ausgewertet werden.