De Nacht zum kalendarischen Herbstanfang am 22. September verlief für die Leitstelle Lausitz ohne große Einsätze. Dafür gab es jedoch in den zurückliegenden Tagen einiges für die Feuerwehrleute zu tun.

Waldbrände und ein Wohnungsbrand

So brannte am Morgen des 21. September der Waldboden an der Landesgrenze zu Sachsen. Bei Graustein hat am Abend des 20. September der Wald gebrannt. Ein kleiner Spremberger hat für die Alarmierung der Feuerwehr gesorgt. Und bereits am 18. September gab es einen Wohnungsbrand in Vetschau. Die fünf betroffenen Mieter haben inzwischen Gästewohnungen bezogen. Wie es nach dem Feuer um das Wohnhaus bestellt ist, schildert Rundschau-Reporter Daniel Preikschat in diesem Beitrag.

Ab heute freie Fahrt durch Vetschauer Kreisel

Auf den Straßen und Schienen rollt es derzeit ohne größere Probleme. Wer viel zwischen Vetschau und Lübbenau unterwegs ist, dürfte sich heute besonders freuen: Der neue Kreisverkehr in Vetschau wird heute für den Verkehr freigegeben. Die „Calauer Kreuzung“ ist der wichtigste Knotenpunkt zwischen Cottbus, Burg, Calau und Lübbenau.
Nicht so gut sieht es indes bei Cottbusverkehr aus, denn es vergeht mittlerweile kaum ein Tag ohne einen Verkehrsunfall mit Bus oder Bahn in Cottbus.

Heute noch keine Streiks in Brandenburg

Im Tarifstreit über die Gehälter der 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen rufen die Gewerkschaften für den 22. September, 6 Uhr, regional zu ersten Protestaktionen und Warnstreiks auf. Betroffen sind unter anderem städtische Behörden und Betriebe in mehreren Bundesländern.
In Berlin und Brandenburg sind nach Angaben des Verdi-Landesbezirks am Dienstag noch keine Warnstreiks im öffentlichen Dienst geplant.

Nach Herbstanfang kommt kühles Wetter

Der letzte Sommertag steht am heutigen 22. September bevor: Es wird es zum letzten Mal spätsommerlich warm. In Cottbus werden Temperaturen von bis zu 26 Grad vorhergesagt.
„Am Mittwoch beginnt sich die Wetterlage zusehends umzustellen“, sagte Meteorologe Sebastian Altnau aus der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes.
„Am Donnerstag rückt uns dann der Tiefausläufer von den Britischen Inseln auf die Pelle“, sagte Altnau. Von Nordwesten greift kühlere Luft auf das Bundesgebiet über. Dazu wird es bei zeitweisem Regen und auffrischendem Wind unbeständiger.
Die Temperatur pendelt sich zwischen 17 und 24 Grad ein. Am Freitag erfasst ein neuer Schwall feuchter und kühlerer Atlantikluft das Land. Die Höchstwerte schalten noch einen Gang zurück auf herbstliche 15 bis 20 Grad.