Die gute Nachricht ist: Allen fünf Mietern, die nach dem Brand am Freitag in Vetschau ihre Wohnung verloren haben, geht es gut und sie konnten sofort in Gästewohnungen untergebracht werden. Wie Carsten Strüver von der Wohnbaugesellschaft Vetschau (WGV) weiter informiert, konnten die Feuerwehren aus Vetschau und Lübbenau den Brandschaden zwar in Grenzen halten, dennoch sei er „immens“.
Eine Wohnung sei komplett ausgebrannt, die darunter liegenden Wohnungen seien durch Löschwasser beschädigt worden. Die Flammen schlugen aus den Fenstern heraus und versengten das Dach großflächig. Die Rauchentwicklung war bis zur Autobahn zu sehen.

Notsicherung des Dachs in Vetschauer Wohnhaus erforderlich

Im Zuge einer Notsicherung hat die WGV die zerstörten Fenster sowie Teile des Dachs provisorisch abdichten lassen. Alle im rechten Strang des Hausaufgangs gelegenen Wohnungen seien vorerst nicht bewohnbar, so Strüver.
Die genaue Schadenshöhe stehe erst fest, wenn die Gutachter ihre Arbeit gemacht haben, möglicherweise sei auch die Statik angegriffen worden. Das Gebäude sei aber natürlich versichert. Zur Schadensursache kann der WGV-Geschäftsführer ebenfalls noch keine Angaben machen.

Vetschauer Feuerwehr bekämpft den Brand von von zwei Seiten

Die Feuerwehren, so der Vetschauer Stadtbrandmeister Holger Neumann, haben den Brand effektiv vom Treppenhaus aus bekämpft sowie gleichzeitig auch von der Drehleiter. Viereinhalb Stunden nach der Alarmierung war der Brand gegen 19.30 Uhr gelöscht.