Jahr für Jahr füllt sich das Cottbuser Weltspiegel einen Tag vor dem offiziellen Start des Filmfestivals bis auf den letzten Platz. Die Filmschau, ein Wettbewerb, bei dem Nachwuchsfilmemacher ihre Werke vorstellen und Preise gewinnen können, gehört zum FFC wie die Lubina – und wird trotz Corona auch in diesem Jahr stattfinden.

Die Filmschau live auf www.lr-online.de

Das Filmfestival Cottbus und die Lausitzer Rundschau zeigen die Filmschau im Livestream auf www.lr-online.de. Insgesamt zwölf Kurzfilme aus der Nieder- und Oberlausitz werden am Montag, 7. Dezember, ab 19 Uhr auf LR online zu sehen sein. Moderiert wird der Abend von der Cottbuser Radiomoderatorin Helena Klamt.
Drei Preise gibt es für die Nachwuchsfilmemacher zu gewinnen: den Hauptpreis, dotiert mit 1500 Euro und gestiftet von Apex Projekt, den Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk, datiert mit 1000 Euro sowie den Publikumspreis, ein Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro, gestiftet von der Cottbuser Spreegalerie.

Das Publikum stimmt während des LR-Livestreams ab

Die Jury der 18. Lausitzer FilmSchau, bestehend aus Laura Maria Hänsel (Schauspielerin), Joséphine Heidel (Filmemacherin) und Měto Kjarcmaŕ (Sprachmittler) entscheidet über die Gewinner des Haupt- sowie Sonderpreises.
Und auch das Publikum wird wieder zur Jury und kann online für seinen Kurzfilm-Favoriten abstimmen. Das geht während des Livestreams direkt bei LR online.

Die Beiträge bei der 18. Lausitzer Filmschau


SKUPINA ASTRONAWT – DWAJ HRODAJ, Dreikretscham, Regie: Matej Dzislawik, 3 Minuten

PERSPEKTIVE FARBE – Regie: Martin Janz, Cottbus, 8 MInuten

SORBISCHE QUARANTÄNE, Cottbus, Regie: Jakob Urbanski, 6 Minuten

SPRACHLOS? SORBEN IM NATIONALSOZIALISMUS – Hoyerswerda, Regie: Spurensuche-Schülerteam 2019 der Kufa Hoyerswerda, 20 Minuten

IT – EIN FREMDER FREUND, Heideblick, Regie: Anton Fischer, 15 Minuten

COTTBUS // HASSLIEBE, Cottbus, Regie: Vincent Grundke, 5 Minuten

NA WUSTAJENCU HIC – ANKLEIDEN EINER SORBISCHEN AUSGANGSTRACHT – Hoyerswerda, Regie: Marielena Bönewitz, 9 Minuten

KOPF UND BRAUCH – Görlitz, Regie: Martin Radtke, 9 Minuten

ZMOT – SOLL DAS SO WEITERGEHEN? – Cottbus, Regie: Ralf Schuster, 14 Minuten

LETARGIJA NIKSOW A NYKSA – Cottbus, Regie: Hella Stoletzki, 20 Minuten

LIL HANDRIJ & FLOJ – STRAIGHT OUTTA LUZICA FEAT. SMAN – Radibor, Regie: Petr Dzislawk, 4 Minuten

AN DER GRENZE – Cottbus, Regie: Projektgruppe MRZ, 7 Minuten

Die Jury: Den Gewinner des Hauptpreises wählen die Schauspielerin Laura Maria Hänsel, die Filmemacherin Joséphine Heidel sowie der Sprachmittler Meto Kjarcmar.