Regionalliga Nordost
: Lok Leipzig siegt gegen Carl Zeiss Jena – Traumtor und Heimserie

Im Nachholspiel der Regionalliga Nordost gewinnt Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena mit 2:0 (1:0). Der Heimsieg ist Wiedergutmachung für das Pokal-Aus und die Fortsetzung einer erfolgreichen Serie.
Von
Peter Mertes
Leipzig
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Heimsieg: Lok Leipzig und Luca Sirch (hier beim Spiel gegen den SV Babelsberg) siegt in der Regionalliga Nordost gegen Carl Zeiss Jena. Ein Traumtor hilft bei der Fortsetzung der beeindruckenden Heimserie.

IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer

Zwei Monate vor dem Saisonende gleicht sich die Zahl der absolvierten Spiele bei den Teams der Regionalliga Nordost endlich an. Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena absolvierten am Dienstagabend (26. März) ihr noch ausstehendes Nachholspiel, am Mittwoch folgen dann die letzten beiden verbliebenen Nachholspiele der Liga.

Der ZFC Meuselwitz empfängt den SV Babelsberg, Energie Cottbus reist zu Chemie Leipzig. Der Leipziger Stadtrivale Lok holte am Dienstag gegen Jena drei Punkte und zeigte damit eine Reaktion auf die heftige Kritik von Trainer Tomislav Piplica, der fehlende Mentalität beklagt hatte.

Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena – so lief das Spiel

Nach dem Pokal-Aus gegen Oberligist Bischofswerdaer FV (2:3 n.V.) war Lok wenig überraschend auf Wiedergutmachung aus und drängte früh auf die Führung. Osman Atilgan köpfte eine Freistoßflanke nur Millimeter am Tor vorbei (5.), auf der Gegenseite köpfte Jenas Joel Richter übers Tor (23.). Gefährlich wurde es in der ersten Hälfte fast nur über Standards und hohe Bälle, Zweikämpfe prägten das Spiel. Bei einem Duell verletzte sich Lok-Kapitän Djamal Ziane und musste humpelnd ausgewechselt werden (37.). Den Schockmoment verdauten die Sachsen gut, nur wenig später traf Luca Sirch zur Führung (39.), beinahe hätte Atilgan noch vor der Pause das 2:0 nachgelegt (45.+1).

Nach Wiederanpfiff fand Carl Zeiss besser ins Spiel, große Chancen gab es aber nicht. Die beste hatte noch Jenas Kapitän Bastian Strietzel, der das Leder mit einer Kopfball-Bogenlampe aufs gegnerische Netz setzte (59.). Statt 1:1 hieß es kurz darauf 2:0, als der auffällige Atilgan einen traumhaften Distanzschuss ins Tor setzte (62.). Der 2:0-Sieg bedeutet für Leipzig das zehnte ungeschlagene Heimspiel in Serie, die einzige Heimniederlage in dieser Liga-Saison hatte es am 26. August 2023 gegen den Greifswalder FC gegeben.

Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena – so fielen die Tore

1:0 Luca Sirch (39.)

Eine Flanke von der linken Seite klärt Jena schlecht, Sirch nimmt das Leder aus 12 Metern per Dropkick direkt und erzielt sein 10. Saisontor.

2:0 Osman Atilgan (62.)

Knapp 25 Meter vor dem gegnerischen Tor dreht sich Atilgan auf und jagt das Leder volley ins Tor.

Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena – der Spieler des Tages

Osman Atilgan sorgte auf dem linken Flügel für viel Wirbel, hatte mehrere Torchancen und traf mit einem Traumschuss zum vorentscheidenden 2:0.

Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena – und sonst noch?

Das Traditionsduell gilt als Risikospiel, zudem hatte es zuletzt bei Spielen beider Vereine Polizeieinsätze gegeben: beim Auswärtsspiel von Lok gegen den BFC sowie im Thüringen-Derby zwischen Jena und Erfurt. Entsprechend war die Polizei vorbereitet, sowohl eine Diensthunde- als auch eine Reiterstaffel waren vor Ort. Während des Spiels blieb es auf den Rängen aber weitgehend ruhig.

Die Tabelle der Regionalliga Nordost

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