Der FC Energie Cottbus startet mit großem Verletzungspech in die neue Saison der Fußball-Regionalliga Nordost. Am Freitag musste Torhüter Alexander Sebald im Spiel bei der VSG Altglienicke (0:2) verletzt ausgewechselt werden. Zuvor hatte der Neuzugang mit einigen starken Paraden angedeutet, dass er ein wichtiger Rückhalt für den FCE werden könnte.
Doch nun fällt der 26-Jährige lange aus. Nach den ersten Untersuchungen am Montag wurde das verletzte Knie am Dienstag noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Weil die Befunde zunächst nicht eindeutig waren, stand erst nach der Operation am Mittwoch die endgültige Diagnose der Ärzte fest.
„Die Diagnostik bestätigte einen Riss des Außenmeniskus sowie eine Bandverletzung, die anschließend direkt erfolgreich operiert wurden“, teilte Energie Cottbus am Donnerstag mit. Der Torhüter wird nach Vereinsangaben für „längere Zeit ausfallen“.
Diese Diagnose ist für Alexander Sebald ein harter Schlag – aber auch für Energie Cottbus. Im ersten Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison trifft der FCE am Samstag auf den FSV Luckenwalde (13 Uhr).
Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärt in der Vereinsmitteilung: „Zunächst ist das vor allem menschlich für Alex sehr, sehr bitter. Das steht bei uns neben dem rein Sportlichen immer an erster Stelle. Wir hoffen, dass er sich gut erholt und so schnell wie möglich wieder zurückkommt.“

Erste schwere Verletzung von Sebald

Für Alexander Sebald ist es die erste schwere Verletzung in seiner Karriere. Der Torhüter war im Sommer vom Regionalligisten SV Rödinghausen zum FC Energie gekommen und hatte sich große Ziele gesetzt: „Ich bin nach Cottbus gekommen, um aufzusteigen“, hatte er optimistisch erklärt und dann im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen sein Pflichtspiel-Debüt für den FCE vor mehr als 20 000 Zuschauern gegeben.
Sein ehemaliger Mitspieler, der frühere FCE-Torjäger Erik Engelhardt, hatte Sebald bescheinigt, ein „Mentalitätsmonster“ zu sein. Diese positive Einstellung benötigt der Torhüter nun speziell in den kommenden Wochen, um wieder gesund und danach fit zu werden.

Energie Cottbus mit Verletzungspech

Und wie geht es bei Energie Cottbus jetzt auf der Torhüter-Position weiter? Ohne Alexander Sebald hat der FCE nur noch das extrem junge Duo mit Elias Bethke (19 ) und Corbinian Moye (18) zur Verfügung. Und das wird in den nächsten Wochen auch so bleiben. Torwart-Trainer Anton Wittmann erklärte auf Rundschau-Nachfrage: „Wir werden keinen neuen Torhüter holen. Wir vertrauen unseren beiden jungen Torhütern zu einhundert Prozent.“ Laut Wittmann beobachtet der FCE zwar den Transfermarkt. Man werde aber nur dann noch etwas tun, „wenn einem unserer beiden Torhüter etwas passiert“.
Torhüter Elias Bethke bekommt das Vertrauen  bei Energie Cottbus.
Torhüter Elias Bethke bekommt das Vertrauen bei Energie Cottbus.
© Foto: Sebastian Räppold/Matthias Koch
Energie Cottbus hat damit bereits am Saisonanfang mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Neben Alexander Sebald musste mit dem neuen Mittelstürmer Eric Hottmann ein weiterer Schlüsselspieler beim Regionalliga-Auftakt pausieren. Nicolas Wähling – ebenfalls neu im Kader – verpasste sogar die ersten beiden Pflichtspiele. Joshua Putze fällt wegen eines Kreuzbandrisses bis Jahresende aus.

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