DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchsen verlieren mit neuem Torhüter in Freiburg

Dieses Wochenende kann Trainer Christof Kreutzer nicht wirklich gefallen: Die Lausitzer Füchse verloren zu Hause gegen Ravensburg und auch bei den Wölfen in Freiburg
Imago/Nordphoto/HafnerErstes Null-Punkte-Wochenende für die Lausitzer Füchse in der DEL2. Weißwasser unterlag am Sonntag bei den Wölfen Freiburg mit 1:3. Zwei Tage zuvor musste die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer eine 0:3-Heimniederlage gegen die Ravensburg Towerstars hinnehmen. In der Tabelle rutschte Weißwasser durch das Null-Punkte-Wochenende auf Rang zehn ab.
Trainer Christof Kreutzer haderte vor allem mit der schlechten Chancenverwertung. „Meine Mannschaft ist gut gestartet. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Aber wir haben dann ein unnötiges Gegentor bekommen“, analysierte Kreutzer: „Freiburg hat seine Chancen genutzt, wir nicht. Wenn du auswärts gewinnen willst, musst du mehr als ein Tor schießen.“
Bei den Lausitzer Füchsen gab es in Freiburg gleich eine doppelte Premiere: Torhüter Daniel Filimonow kam erstmals in einem Pflichtspiel in der DEL2 zum Einsatz. Er war vor der Saison vom Oberligisten Hamm nach Weißwasser gewechselt. Stammkeeper Anthony Morrone durfte am Sonntag zu Hause bleiben. Auf der Bank saß Leon Jessler. Zu seiner Premiere im Füchse-Trikot kam auch Tom Knobloch. Der Stürmer hatte sich in der Saisonvorbereitung im Testspiel gegen die Eisbären Berlin am Kopf verletzt.
Trotz der langen Anreise nach Freiburg in den Breisgau fanden die Gäste aus Weißwasser gut ins Spiel. Sie gingen durch Roope Mäkitalo (12. Minute) in Führung. Aber diese Führung hielt nicht lange. Freiburg drehte mit den drei Toren von Sameli Ventelä (17.), Eero Elo (21.) und Tomas Schwamberger (29.) das Spiel. Vor allem im zweiten Drittel waren die Gastgeber das effektivere Team. Weißwasser präsentierte sich wie schon am Freitag beim 0:3 gegen die Ravensburg Towerstars zu ungenau in seinem Spiel. Am neuen Torhüter lag die Niederlage jedenfalls nicht.
Zur DEL2-Premiere von Torhüter Daniel Filimonov sagte Christof Kreutzer: „Er hat einen guten Job gemacht. Es ist immer schwer, im ersten Spiel reinzukommen. Die Mannschaft hat ihm geholfen. Bei dem einen oder anderen Konter hat er uns im Spiel gehalten.“
Lausitzer Füchse mit drei Auswärtsspielen
Für die Lausitzer Füchse war die Partie in Freiburg das erste von insgesamt drei Auswärtsspielen in Folge. Am Mittwoch (2. Oktober) fällt die Anreise aber vergleichsweise kurz aus: Weißwasser gastiert im Sahnpark bei den Eispiraten Crimmitschau. Am Freitag (4. Oktober) folgt dann schon das nächste Auswärtsspiel bei den Wölfen Selb. Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Das nächste Heimspiel: am kommenden Sonntag (6. Oktober, 17 Uhr) gegen die Krefeld Pinguine mit Trainer Thomas Popiesch. Krefeld führt nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung am Sonntag bei den Kassel Huskies derzeit die Tabelle der DEL2 an.
Wölfe Freiburg gegen Lausitzer Füchse – die Statistik
Wölfe Freiburg – Lausitzer Füchse 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
Tore: 0:1 Mäkitalo (12.), 1:1 Ventelä (17.), 2:1 Elo (21.), 3:1 Schwamberger (32.); Schiedsrichter: Klein/Holzer; Zuschauer: 1777; Strafminuten: 4/4.
Das nächste Spiel: Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse am Mittwoch um 19.30 Uhr.

