Tote in Gröditz
: Leichen im Güllebecken – Ermittler geben Todesursache bekannt

Anfang April 2025 entdeckte ein Mitarbeiter eines Agrarbetriebs in Gröditz zwei Leichen in einem Güllebecken. Inzwischen sind die Ermittlungen beendet.
Von
dpa
Gröditz
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Eine Absperrband der Polizei vor dem Eingang zu einen landwirtschaftlichen Betrieb. In einem Güllebecken auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Betriebes im Ortsteil Spansberg der Stadt Gröditz sind zwei Tote gefunden worden.

Sebastian Kahnert/dpa
  • Zwei Leichen in einem Güllebecken in Gröditz (Sachsen) entdeckt – Fund am 7. April 2025.
  • Ermittler schließen Fremdverschulden aus, gehen von Suizid aus – Todeszeitpunkt: Januar 2025.
  • Tote sind unverheiratetes Paar (Frau 64, Mann 67) aus einem anderen Ortsteil.
  • Rechtsmedizin: Ertrinken als wahrscheinliche Todesursache, genaue Klärung nicht möglich.
  • Hilfsangebote bei Suizidgedanken: Telefonseelsorge (0800/1110111) und weitere Dienste verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Güllebecken in Gröditz (Landkreis Meißen) in Sachsen Anfang April 2025 haben die Ermittler ihre Arbeit abgeschlossen. Es gebe keine Hinweise, dass Dritte am Tod der beiden Menschen beteiligt waren, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dresden. „Nach den ermittelten Umständen muss von einem suizidalen Geschehen ausgegangen werden.“

Ein Mitarbeiter des Agrarbetriebs hatte die Leichen am 7. April 2025 in dem Güllebecken, das nur in unregelmäßigen Abständen kontrolliert wird, im Ortsteil Spansberg entdeckt. Bei den Toten handelt es sich nach früheren Angaben um ein älteres unverheiratetes Paar aus einem anderen Ortsteil. Demnach war die Frau 64 Jahre alt, der Mann 67 Jahre.

Wahrscheinliche Todesursache: Ertrinken

Die genaue Todesursache habe wegen der langen Liegezeit von den Rechtsmedizinern nicht mehr genau bestimmt werden können, informierte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden. „Ein Ertrinken muss jedoch als hoch wahrscheinlich angesehen werden.“ Die Ermittler gehen davon aus, dass sie etwa Mitte Januar 2025 gestorben sind.

Suizid-Gefahr: Wie Sie Hilfe finden

Es gibt rund um die Uhr Hilfsangebote für Menschen, die sich in vermeintlich ausweglosen Situationen befinden. Hier finden Sie eine Übersicht der Rufnummern. Auch Online-Beratungsmöglichkeiten sind hier aufgeführt.

Wenn Sie sich selbst mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen, können Sie zum Beispiel die Telefonnummer der Telefonseelsorge wählen. Der Anruf ist gebührenfrei.

Sie erreichen die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 0800/1110111 oder der Telefonnummer 0800/1110222.

Sie können sich auch per E-Mail an die Telefonseelsorge wenden. Dazu ist eine Registrierung auf der Website der Telefonseelsorge notwendig und Sie geben Ihre E-Mail-Adresse an. Die Telefonseelsorge weist darauf hin, dass Ihre Mailadresse in keinem Fall veröffentlicht wird und auch nicht von den Seelsorgern gesehen werden kann.

Zum E-Mail-Formular der Telefonseelsorge: online.telefonseelsorge.de/registrierung Mit einer solchen Registrierung per E-Mail ist auch eine Chatberatung bei der Telefonseelsorge möglich: online.telefonseelsorge.de

Eine Übersicht und Listen mit weiteren Beratungsangeboten führt die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Website:

www.suizidprophylaxe.de

Für Kinder, Jugendliche oder deren Eltern gibt es besondere Hilfsangebote. Nummer gegen Kummer e.V. ist Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und hat zwei telefonische Beratungsangebote eingerichtet: das Kinder- und Jugendtelefon und das Elterntelefon. Die Hilfsangebote sind kostenlos, anonym und vertraulich.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110333 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Das Elterntelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110550 von montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr, sowie dienstags und donnerstags, 17 bis 19 Uhr, zu erreichen.