Supermond heute über Sachsen: Riesiger Vollmond im Oktober

Mondaufgang in Dresden: Im Oktober 2024 wird der Vollmond noch einmal zum sogenannten Supermond über Sachsen. Wie das Phänomen entsteht, der genaue Termin und wie das Wetter in Sachsen zum Mond-Sichten wird.
Robert Michael/dpa- Supermond in Sachsen am 17. Oktober 2024; bester Zeitpunkt nach 18:23 Uhr.
- Der Vollmond erreicht seine größte Nähe zur Erde um 13:26 Uhr (357.174 km).
- Wetter in Sachsen klares Himmelssichtfenster für den Supermond.
- "Mondillusion": Supermond erscheint größer durch Nähe zu irdischen Objekten.
- Extreme Gezeiten durch Zusammentreffen von Vollmond und Erdnähe möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach Kometen-Sichtung und Polarlichtern am Himmel über Sachsen kommt jetzt der Supermond. Was diesen besonders großen Vollmond so besonders macht und wo beziehungsweise wann man ihn am besten beobachten kann.
Übersicht:
- Supermond heute über Sachsen: Termin, beste Uhrzeit zum Anschauen, Wetterbedingungen
- Darum hat der Oktober-Vollmond über Sachsen einen kleinen Haken
- So entsteht ein Supermond
Supermond heute über Sachsen: alles Wichtige im Überblick
Der genaue Termin für den Supermond über Sachsen ist der kommende Donnerstag, 17. Oktober 2024. Die Sonne geht an diesem Tag über Sachsen um 18:23 Uhr unter. Wenn das Wetter klar ist, kann man etwa eine Dreiviertelstunde nach Sonnenuntergang im Westen den Kometen „Tsuchinshan-Atlas“ sehen. Diese Möglichkeit einer Kometen-Sichtung wird aber nur ein kurzes Zeitfenster haben. Schon bald überstrahlt der Vollmond mit seinem hellen Licht das Licht des Schweifsterns.
Das Wetter wird in Sachsen bei der Mondschau größtenteils mitspielen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für die Nacht zum Freitag (18.10.) eine geringe Bewölkung, es bleibt wohl niederschlagsfrei. Nur im Bergland könnten Wolken den Supermond etwas verdecken.
Darum hat der Oktober-Vollmond einen kleinen Haken
Einen kleinen Haken hat der Supermond: Der eigentliche Vollmond wird bereits am Donnerstag (17.10.) tagsüber um 13.26 Uhr (MESZ) erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist der Mond der Erde auf seiner Umlaufbahn am nächsten. Nur sehen kann man ihn dann noch nicht in voller Pracht.
So entsteht ein Supermond
Ein Supermond ist ein „normaler“ Vollmond, allerdings mit einem Unterschied, nämlich der Relation zum Horizont. Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde erklärt, wie ein Supermond zustande kommt: Generell wirkt der Mond dann besonders mächtig, wenn er tief steht und nicht hoch am Himmel. Diese „Mondillusion“ oder „Mondtäuschung“ liege daran, dass Betrachtende ihn in Relation zu irdischen Objekten am Horizont setzten, etwa zu Bergen, Bäumen oder Gebäuden, erläutert Pilz.
Dazu kommt, dass der Mond der Erde bei einem Supermond-Ereignis näher als sonst kommt. Das liegt an der Umlaufbahn des Erdtrabanten, die elliptisch und nicht rund verläuft. Am 17. Oktober wird der Mond der Erde auf 357.174 Kilometer nahekommen. Zum Vergleich: Ist er besonders weit weg, kann die Distanz 406.000 Kilometer betragen.
Das Zusammentreffen von Vollmond und Erdnähe führt zu extremen Gezeiten wie etwa Springfluten - denn Sonne, Mond und Erde stehen in einer Linie. Etwaige Herbststürme können diesen Effekt noch verstärken.


