Die Booster-Kampagne in Deutschland ist angelaufen, mehr als 45 Prozent der Menschen haben ihren Impfschutz bereits auffrischen lassen. Der Status „geboostert“ unterscheidet sich mitunter in den einzelnen Bundesländern. Gerade beim Impfstoff von „Johnson & Johnson“ gibt es Unterschiede. Ab wann gilt man also in Sachsen als vollständig geimpft, wenn man eine Dosis „Janssen“ erhalten hat? Und ab wann ist man „geboostert“, wenn die erste Impfung mit dem Vakzin von „Joohnson & Johnson“ erfolgt ist?

Impfungen in Sachsen: Empfehlung zu Auffrischimpfung

Der Freistaat Sachsen informiert auf seiner offiziellen Homepgae über die Empfehlung zur Stiko. Demnach wird allen, die ihre erste Impfung mit dem Vektorimpfstoff von „Johnson & Johnson“ erhalten haben, empfohlen, nach vier Wochen zu einer weiteren Impfung mit einem mRNA-Wirkstoff zu gehen. Für alle, die zum ersten Mal mit AstraZeneca geimpft wurde, gilt das ebenfalls nach mindestens drei Monaten. Das gleiche gilt für Kreuzgeimpfte (1. Impfung: Vektor-Impfstoff + 2. Impfung: mRNA-Impfstoff).
Seit dem 15. Januar 2022 gelten Johnson-Geimpfte erst dann als vollständig geimpft, wenn sie eine zweite Impfung mit einem mRNA-Vakzin erhalten haben. Eine einzige Impfung reicht nicht mehr aus. Das bedeutet aber auch: Erst nach drei Impfungen sind Johnson & Johnson Geimpfte geboostert.

Impfung mit „Johnson & Johnson“: Wer gilt als geboostert?

Erleichterungen gibt es in Sachsen in vielen Bereichen, wenn man bereits eine Booster-Impfung erhalten hat. Doch wer gilt in Sachsen als geboostert? Eine Übersicht:
  • Erste Impfung und zweite Impfung mit Biontech, Moderna oder Astrazeneca und eine dritte Impfung mit Biontech oder Moderna
  • Eine Impfung mit Johnson & Johnson und ZWEI Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff (also Biontech oder Moderna)
  • Doppelt geimpft und trotzdem mit Corona infiziert und genesen