Hund in Zittau
: Aggressiver Pitbull – Polizei schießt auf Kampfhund

In Zittau hat die Polizei auf einen aggressiven Kampfhund geschossen. Darum kam es zum Griff zur Waffe und das ist über den Halter des Pitbull bekannt.
Von
Marco Marschall
Zittau
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Eine Fahrradfahrerin ist in Burg von einem Hund angegriffen und gebissen worden. (Symbolbild)

SYMBOLBILD - 11.08.2010, Berlin: Ein Hund bellt und fletscht die Zähne, aufgenommen in einem Tierheim. (zu dpa «300 000 Euro für einen Hundebiss?» vom 23.2.2022) Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei schießt in Zittau auf einen aggressiven Hund. Wie es dazu kam. (Symbolfoto)

Soeren Stache/dpa

Streifenpolizisten haben am Sonntagabend (1. September) die Schusswaffe gegen einen aggressiven Hund eingesetzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr in der Friedensstraße von Zittau. Der Pitbull hatte sich mit dem Labrador einer 13-Jährigen verbissen und war auch gegenüber dem Mädchen aggressiv, teilt die Polizei mit.

Weil der Besitzer, ein 57-jähriger Tscheche, nicht vor Ort war, versuchte eine Nachbarin erfolgslos, den Kampfhund unter Kontrolle zu bringen. Die Polizisten griffen zum letzten Mittel und gaben einen Schuss auf das Tier ab. Erst danach konnten sie den Hund wegsperren und so die Gefahr für Leib und Leben der anderen Beteiligten beenden, heißt es dazu im Polizeibericht.

Anzeige gegen Hundehalter in Zittau

Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die beiden Hunde mussten jeweils einem Tierarzt vorgestellt werden. Die Polizisten des Reviers Zittau-Oberland dokumentierten die Spuren des Geschehens und erstatteten Anzeige gegen den tschechischen Hundehalter. Er wird sich wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr und Haltung des Kampfhundes zu verantworten haben.