Hubschrauber der Bundeswehr abgestürzt
: Drei Tote bei Grimma – Ursache weiter unklar

Warum stürzte der Bundeswehrhubschrauber bei Grimma in die Mulde? Sechs Wochen nach dem Unglück mit drei Toten in Sachsen läuft die Untersuchung der Wrackteile.
Von
dpa
Grimma
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Blumen und Kerzen stehen auf der Brücke über der Mulde zwischen den Dörfern Bahren und Golzern. Unweit davon sind drei Bundeswehrsoldaten bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.

Sebastian Willnow/dpa
  • Bundeswehrhubschrauber stürzte Ende Juli bei Grimma in die Mulde – drei Soldaten starben.
  • Ursache des Absturzes nach Tiefflugübung weiterhin unklar, Ermittlungen laufen noch.
  • Alle Wrackteile geborgen und werden von Experten untersucht.
  • General Flugsicherheit der Bundeswehr leitet die Ermittlungen.
  • Besatzung gehörte zum Hubschraubergeschwader 64 aus Holzdorf (Sachsen-Anhalt/Brandenburg).

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gut sechs Wochen nach dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers bei Grimma ist die Ursache bisher nicht geklärt. Die Ermittlungen dazu dauern an, wie ein Sprecher der Luftwaffe auf Anfrage sagte. Sämtliche Teile der abgestürzten Maschine wurden demnach geborgen und werden derzeit von Experten untersucht. Die Ermittlungen führt der General Flugsicherheit in der Bundeswehr – das militärische Gegenstück zur zivilen Flugunfalluntersuchung.

Ende Juli war die Maschine nach einer Tiefflugübung im Ortsteil Bahren in den Fluss Mulde gestürzt. Alle drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Sie gehörten zum Hubschraubergeschwader 64 aus Holzdorf an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg.