Hubschrauber abgestürzt: Zwei tote Soldaten bei Grimma – große Anteilnahme im Netz

Hubschrauberabsturz bei Grimma: Ein Feldjäger der Bundeswehr und Polizisten sperren im Ortsteil Bahren eine Straße ab, während im Vordergrund ein Schild mit der Aufschrift „Militärischer Sicherheitsbereich“ steht.
Hendrik Schmidt/dpa- Bundeswehr-Hubschrauber stürzt am 29. Juli bei Grimma während Übung ab – zwei Tote bestätigt.
- Ein Besatzungsmitglied bleibt vermisst, Suche wird am 30. Juli fortgesetzt.
- Unfallopfer gehörten zum Hubschraubergeschwader 64, stationiert in Holzdorf.
- Große Anteilnahme in sozialen Medien und von der Stadt Herzberg, die mit Holzdorf verbunden ist.
- Bürgermeister und Nutzer drücken Trauer und Mitgefühl für Angehörige und Kameraden aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Helikopter im Flugbetrieb der Bundeswehr ist am Dienstag (29. Juli) bei Grimma während eines Übungsfluges abgestürzt. Noch am Abend wurde traurige Gewissheit: Mindestens zwei Besatzungsmitglieder sind ums Leben gekommen. Nach einem weiteren, vermissten Besatzungsmitglied wird auch am Mittwoch (30. Juli) gesucht.
Die Besatzung gehörte laut Verteidigungsminister Boris Pistorius zum Hubschraubergeschwader 64 aus Holzdorf bei Schönewalde nahe Herzberg. Schnell gibt es Reaktionen aus der Region Elbe-Elster in den sozialen Medien.
Welle der Anteilnahme nach Hubschrauberabsturz
Blaulichtreport Elbe-Elster schreibt: „Unsere aufrichtige Anteilnahme. Die Bundeswehr trauert um Bundeswehr-Angehörige des Hubschrauber-Geschwaders 64 aus Holzdorf. Wir sind aktuell zutiefst betroffen und sprachlos – uns fehlen einfach die Worte ...“ Weit über 500 Nutzer schließen sich dem an. Viele teilen öffentlich ihre Beileidsbekundungen. Viele wünschen jetzt „den Familien, Freunden und Kameraden des Fliegerhorst 64 in Holzdorf viel Kraft in kommender Zeit.“
Userin Engel Manu ist erschreckt: „Ach das war bei ‚uns‘ hatte nur kurz lesen können ... oh nein! Mein Beileid!!!“ Bei Facebook-Nutzerin Elke Gordan weckt das Erinnerungen. Sie schreibt: „Sehr traurig da muss ich an den Absturz damals denken in EE Kreis ,viel Kraft den Angehörigen und Kameraden Mir geht das heute noch durch und durch , schrecklich“
Bürgermeister von Herzberg mit öffentlichem Statement
Auch die Stadtspitze von Herzberg nutzt ihren Facebook-Auftritt für eine öffentliche Anteilnahme. Jens Ott, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Karsten Eule-Prütz schreiben: „Mit großer Bestürzung erfuhren wir gestern vom Tod der bei einem Hubschrauberabsturz bei Grimma verunfallten Kameraden der Bundeswehr. Sie waren Mitglieder der Lufttransportgruppe 64, stationiert in Holzdorf, mit denen die Stadt Herzberg patenschaftlich verbunden ist. Wir trauern mit den Kameradinnen und Kameraden des Standortes und vor allem mit den betroffenen Familienangehörigen. Die Stadt Herzberg gedenkt den beim Dienst für Deutschland ums Leben gekommenen Kameraden.“

