Grönemeyer Tour 2024
: So war das Konzert in Dresden

Herbert Grönemeyer hat mit dem Album „4630 Bochum“ vor 40 Jahren den Durchbruch geschafft und Maßstäbe gesetzt. Beim Auftakt der Jubiläumstour in Dresden huldigen ihm die Fans.
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dpa
Dresden
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Sänger Herbert Grönemeyer steht beim Auftakt der Tournee 40 Jahre "4630 Bochum" live 2024 im Rudolf-Harbig-Stadion auf der Bühne. +++ dpa-Bildfunk +++

Sänger Herbert Grönemeyer steht beim Auftakt der Tournee 40 Jahre „4630 Bochum“ live 2024 im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden auf der Bühne. So war das Konzert.

Robert Michael/dpa

„Männer“, „Alkohol“ und „Flugzeuge im Bauch“: Sänger Herbert Grönemeyer hat mehr als eine Generation von Konzertgängern geprägt und kann auf eine treue Fangemeinde bauen. Beim Auftakt der Jubiläumstour, 40 Jahre nach Erscheinen des Albums „4630 Bochum“, wurde der 68–Jährige in Dresden von rund 26.000 Fans ausgiebig gefeiert. „Wenn man so viele Leute sieht, freut man sich wie ein Kind“, sagte Grönemeyer auf der Bühne.

Diese Songs spielte Herbert Grönemeyer beim Konzert

Als ersten Song stimmte er „Das ist los“ an, wenig später die erste Ballade „Sekundenglück“. Bei „Tanzen“ kommen die Fans zum ersten Mal richtig in Fahrt, bei „Was soll das“ singt das ganze Stadion mit. Etwa eine Stunde nach Konzertbeginn erklingt die Hymne „Bochum“ — dabei stimmt Grönemeyer vorab immer das Steigerlied an.

Hier gibt es einen Einblick in den Start des Dresden-Konzerts:

„4630 Bochum“ schrieb Musikgeschichte

Das Album „4630 Bochum“ stand 140 Wochen in den deutschen Album–Charts. Seit es am 11. Mai 1984 zunächst auf Vinyl und später als CD erschien, hat es sich nach Angaben des Labels Universal mehr als drei Millionen Mal verkauft und Goldene Schallplatten abgeräumt. Der titelgebende Song über jene Stadt, die Grönemeyer so sehr prägte, ertönt seit vielen Jahren nicht nur vor jedem Heimspiel des Fußballclubs VfL Bochum.

Mambo auf dem Album Bochum: So entstand der Hit von Grönemeyer – und was ein Föhn damit zu tun hat.

Auch später erwies sich Grönemeyer mit seiner markanten Stimme und Interpretation als Hit–Garant. „Kinder an die Macht“, „Was soll das“ und „Mensch“ erreichten gleichfalls den Status von Volksliedern.

Der Auftritt in Dresden sei der erste nach einem Jahr Pause, berichtet Grönemeyer auf der Bühne. „Mit der Luft muss ich noch ein bissel haushalten.“ Nach Dresden folgen am Samstag und Sonntag zwei Konzerte in der ausverkauften Berliner Waldbühne. Alles Wichtige zu den Berlin-Konzerten lesen Sie hier.

Auch die vier Shows beim „Heimspiel“ in Bochum Mitte Juni sind seit Langem ausverkauft. Im Juli und August 2024 folgen unter anderem noch Auftritte in Stuttgart, Schaffhausen und Karlsruhe.

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