Brücke in Dresden
: Stadt sperrt „Blaues Wunder“ wegen dringender Sanierung

Das „Blaue Wunder“ in Dresden wird für Autos gesperrt. Was das für den Verkehr in der Stadt und für Radfahrer und Fußgänger bedeutet.
Von
dpa
Dresden
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Ein Radfahrer und Autos fahren über die Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder. Die Brücke wird wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten gesperrt.

Sebastian Kahnert/dpa
  • Dresden sperrt das „Blaue Wunder“ ab Freitagabend für motorisierten Verkehr – wegen Sanierung.
  • Fuß- und Radverkehr bleibt möglich, der übrige Verkehr wird über die Waldschlößchenbrücke geführt.
  • Sperrung gilt während der Herbstferien vom 12. bis 24. Oktober 2026, Arbeiten bis Morgen des 20. Oktober.
  • Geplant sind Gerüstbau auf der Blasewitzer Seite und die Fortsetzung der laufenden Sanierung.
  • Bis voraussichtlich 2031: neuer Farbanstrich, Austausch von Stahlteilen, Lager und Pfeiler, neue Fahrbahn.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einwohner der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und Touristen müssen während der Herbstferien (12. bis 24. Oktober 2026) mit einer wichtigen Elbquerung weniger auskommen: Die als „Blaues Wunder“ bekannte Loschwitzer Brücke wird ab Freitagabend (9. Oktober) wegen Sanierungsarbeiten komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt, teilt die Stadt mit.

Fuß- und Radverkehr bleiben weiter möglich. Der übrige Verkehr wird währenddessen über die Waldschlößchenbrücke umgeleitet.

Die Arbeiten dauern bis zum Morgen des 20. Oktober. Während der knapp zehntägigen Sperrung sollen demnach Gerüstbauarbeiten auf der Blasewitzer Seite der Brücke stattfinden, um die Sanierung des Bauwerks dort fortzusetzen. Ende Oktober sollen die Arbeiten an der Brücke dann weitergehen. 

Historische Brücke wird neu gestrichen und saniert

Bereits seit Ende September waren Geländerteile und Kabelrinnen demontiert worden. Die Arbeiten sind Teil der seit vergangenem Jahr andauernden Sanierungsarbeiten an der Brücke. Das 1893 gebaute historische Bauwerk war dafür bereits mehrfach vorübergehend gesperrt worden. Bis voraussichtlich 2031 soll die bekannte Dresdner Elbbrücke einen neuen Farbanstrich als Korrosionsschutz erhalten. Dafür sei eigens der 1893 verwendete Farbton des „Blauen Wunders“ ermittelt worden.

Außerdem werden defekte Stahlteile ausgetauscht, Brückenlager ertüchtigt, Pfeiler instand gesetzt und letztlich auch die Fahrbahn erneuert, heißt es weiter. Die Gesamtkosten für sämtliche Arbeiten betragen nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis zu 126 Millionen Euro.