Angriff in Görlitz: Vermummte attackieren mehrere Personen – Spur in rechte Szene

Die Polizei in Sachsen sucht nach einem Angriff in Görlitz nach Hinweisen. (Symbolfoto)
Bernd Weißbrod/ dpa- Angriff in Görlitz: Vermummte attackieren Linke-Politikerin und weitere Personen.
- Polizei sucht Zeugen; Sonderkommission ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
- Zwei bekannte Täter aus rechtsextremistischer Szene festgenommen, später entlassen.
- Oberbürgermeister Ursu verurteilt die Tat, Gewalt hat keinen Platz in Görlitz.
- Zeugen sollen sich beim LKA Sachsen oder bei der Polizei melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Angriff, der sich in der Nacht zum Sonnabend (23. Dezember) im Stadtgebiet von Görlitz ereignet hat, sucht die Polizei jetzt Zeugen. Die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) habe Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen, teilte das Landeskriminalamt mit.
In besagter Nacht hatten sechs bis zu acht Vermummte zwischen 23:35 und 23:50 Uhr eine Gruppe von fünf bis sechs Personen attackiert, die für die Linke aktiv sind. Zwei Frauen im Alter von 20 und 21 Jahren und ein 27-jähriger Mann wurden dabei verletzt und mussten in einem örtlichen Krankenhaus versorgt werden, wie das Landeskriminalamt Sachsen am Montag in Dresden mitteilte.
Zwei Täter des Angriffs in Görlitz seien der Polizei bekannt
In der Nähe des Tatorts seien zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren von der Polizei aufgegriffen worden, hieß es. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen seien unter anderem Schutzhandschuhe und Pyrotechnik festgestellt worden. Die Männer seien der Polizei bekannt und der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen. Sie seien aus der polizeilichen Obhut entlassen worden.
Görlitz Oberbürgermeister Octavian Ursu verurteilte die Tat. „Gewalt und politischer Extremismus in jeglicher Form haben in unserer Stadt keinen Platz“, so der CDU-Politiker.
Es werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt Sachsen unter 0800 855 2055 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
