Messerangriff in Dresden
: 27-Jähriger verletzt Frau auf offener Straße mit Stichen

In einer Straßenbahn bedroht ein Mann mehrere Menschen mit einem Messer. Als er aussteigt, sticht er zu.
Von
dpa
Dresden
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Polizei Symbolbild: ILLUSTRATION - 30.11.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Polizistin steht neben einem Polizeifahrzeug. (zu dpa: «Zwei Teenager nach Raubdelikten in Dresden festgenommen») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Dresden hat ein junger Mann eine Frau auf offener Straße mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt.

Marijan Murat/dpa
  • Ein 27-Jähriger hat in Dresden eine Frau auf offener Straße mit einem Messer verletzt.
  • Zuvor bedrohte er mehrere Menschen in einer Straßenbahn.
  • Die Polizei nahm den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes fest.
  • Ein mögliches Motiv ist derzeit noch unklar.
  • 2023 gab es in Deutschland rund 14.000 Messerangriffe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ganz Deutschland spricht über Messerangriffe in Fußgängerzonen und Bahnhöfen. Jetzt soll ein Mann in Dresden eine Frau auf offener Straße mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt haben. Nach Angaben der Polizei hatte der 27-Jährige am Freitagabend (13. Dezember) bereits zuvor in einer Straßenbahn mehrere Fahrgäste mit dem Messer bedroht.

Als der junge Mann mit einem Begleiter an einer Haltestelle in der Dresdner Neustadt ausstieg, bedrohte er demnach dort erneut mehrere Passanten und griff schließlich eine Frau an.

Die alarmierten Polizisten nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf in der Nähe des Tatortes fest. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung. Zu einem möglichen Motiv für die Tat machte sie zunächst keine Angaben.

Anfang Dezember auch in Cottbus ein Messerangriff

Anfang Dezember 2024 war es auch in Cottbus zu einem Messerangriff gekommen. Ein junger Mann war dort mit schweren Verletzungen aufgefunden worden. Diese stammten offenbar von einem Messer.

Rund 14.000 Messerangriffe verzeichnete das Bundeskriminalamt im Jahr 2023 in ganz Deutschland – auch Bedrohungen werden dazugezählt.