Turnier der Meister 2024: SC Cottbus unterstützt Vorstoß von Turnierdirektor Wohlfahrt
Nach der Rekordveranstaltung beim 47. Turnier der Meister ist die Zukunft des Turn–Weltcups weiter ein Thema in der Sportstadt Cottbus. Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt hatte nach Abschluss der Rekordveranstaltung die Gründung einer Event–Agentur angeregt, um die die Ausrichtung des Turniers abzusichern.
Dazu gibt es nun Zuspruch vom Präsidium des ausrichtenden Vereins SC Cottbus Turnen. Vize–Präsident Karsten Oelsch, selbst früher Gold–Medaillengewinner beim Turnier der Meister, betonte: „Der Verein unterstützt eine solche Idee. Auf diesem Niveau ist es ehrenamtlich nicht mehr zu machen.“
Wohlfahrt und sein Team von rund 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern hatten dafür gesorgt, dass mehr als 300 Athletinnen und Athleten aus 73 Nationen bei einer bestens organisierten Weltcup–Veranstaltung hochkarätige Leistungen zeigen konnten.
Danksagung des SC Cottbus Turnen
Mit einer öffentlichen Danksagung wendet sich nun das Präsidium des SC Cottbus an Turnierdirektor Wohlfahrt, das Organisationskomitee sowie alle Unterstützer und Förderer der Traditionsveranstaltung. Dort heißt es: „Es klingt ja immer ein wenig unglaubwürdig, wenn man zu Superlativen greift — aber wir denken, dass das abgelaufene Turnier zu einem der erfolgreichsten in der Historie zählt.“
Ein Dank des SC Cottbus geht dabei auch in Richtung des Partnervereins TV Cottbus 1861, von dem besonders Bernd Schädel, Johannes Pfeiffer und Eva Jursch große Unterstützung gekommen sei. Das Präsidium schreibt: „Es ist beeindruckend, wie die einzelnen Bereiche des Organisationskomitees aus dem Ehrenamt heraus ein Turnier weit über die Grenzen Brandenburg heraus organisieren.“ Weiter heißt es: „Wir sind euch allen zutiefst dankbar für eure herausragende Arbeit und euer Engagement. Ohne euer unermüdliches Wirken wäre die Durchführung dieses Turniers nicht möglich gewesen.“
Idee für eine Event–Agentur
Die Diskussionen um die Zukunft des Turniers beschäftigen auch das Präsidium des SC Cottbus. Turnierdirektor Wohlfahrt hatte vorgebracht: „Das Turnier wird vorrangig über das Ehrenamt abgewickelt. Das zieht sehr, sehr viel Kraft.“ Er brachte die Gründung einer Sport–Eventagentur als Entlastung ins Spiel. „Ich denke, die Sportstadt Cottbus hat sich sehr entwickelt. Wir haben mehrere Events, die auf dieser ehrenamtlichen Basis entwickelt wurden. Ich denke da auch an das Springer–Meeting oder die Bahnradsport–EM in diesem Jahr — überall braucht es professionelle Unterstützung. Begleitet vom Ehrenamt“, forderte Wohlfahrt.
SCC–Vizepräsident Karsten Oelsch will ihn dabei unterstützen. Er verdeutlicht: „. Es sind ja schon viele Wettkämpfe, die wir alleine im Geräteturnen und Trampolinturnen haben.“ In knapp drei Wochen richtet der SC Cottbus zum ersten Mal einen Weltcup im Trampolinturnen aus. Auch dabei wird wieder viel ehrenamtliche Unterstützung gefragt sein.




