Regionalliga Nordost
: Ostsport TV bleibt Fernsehpartner – viel Lob vom NOFV

Der NOFV hat den Fernsehvertrag mit OstsportTV für die Regionalliga Nordost verlängert. Zuletzt war nicht jeder Verein glücklich mit dem Vertrag.
Von
Peter Mertes
Berlin
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Toni Mielke bei der Arbeit für Ostsport.TV

Toni Mielke bei der Arbeit für Ostsport-TV

TV-Übertragung: OstsportTV und Moderator Toni Mielke bleiben weiter für die Übertragung der Regionalliga Nordost zuständig, der NOFV hat den Vertrag mit dem Berliner Medienunternehmen verlängert.

Alexander Winkler

Seit 2021 überträgt das Berliner Medienunternehmen OstsportTV die Spiele der Regionalliga Nordost, der seitdem geltende Vertrag hatte noch Gültigkeit bis zum Saisonende 2024/25. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) hat diesen Vertrag um fünf weitere Jahre verlängert, das gab der Verband am Donnerstag (13. Juni) bekannt.

„Wir sind mit unserem TV-Partner und der medialen Darstellung der Regionalliga Nordost außerordentlich zufrieden“, erklärt Verbandspräsident Hermann Winkler in der Mitteilung des NOFV. Die Qualität der Übertragungen werde von Fans, Aktiven und Funktionären gleichermaßen geschätzt. Die mediale Präsenz der Regionalliga Nordost habe in den vergangenen drei Jahren einen großen Sprung gemacht „und in ganz Fußball-Deutschland für Aufsehen gesorgt“, lobt Winkler.

OstsportTV will Regionalliga weiter kostenfrei übertragen

Auf dem kassierten Lob soll sich OstsportTV aber nicht ausruhen, wenn es nach Geschäftsführer Robert Karehnke geht. „Diese langfristige Zusammenarbeit mit dem NOFV ist für uns aber nicht nur Anerkennung, sondern auch Ansporn, in unserer Arbeit noch besser zu werden“, erklärt er und verspricht, dass die Livespiele auf OstsportTV und die Zusammenfassungen der Partien weiterhin kostenfrei empfangbar bleiben.

Neben der eigenen Webseite stellt das Unternehmen seine Übertragungen und Zusammenfassungen auf YouTube zur Verfügung. Zudem werden manche Übertragungen an externe Anbieter vergeben, in der Saison 2023/24 zeigte vor allem der MDR immer wieder attraktive Spiele aus der Regionalliga Nordost.

NOFV verliert kein Wort über Höhe der TV-Gelder

Komplett glücklich waren in den vergangenen Jahren aber nicht alle Akteure mit OstsportTV, vor allem das niedrige TV-Geld für die Vereine sorgte für Kritik. Die Regionalliga-Clubs bekommen eine Summe im unteren fünfstelligen Bereich, im Vergleich dazu kassiert Aufsteiger Energie Cottbus eine Spielklasse höher in der 3. Liga rund 1,45 Millionen Euro.

Über die finanziellen Modalitäten des verlängerten TV-Vertrages äußert sich der NOFV in seiner Mitteilung nicht, Geschäftsführer Till Dahlitz hatte den Vereinen im Jahr 2023 allerdings wenig Hoffnung machen können und erklärte damals: „Eine Veränderung des TV–Vertrags mit mehr Fernsehgeld für die Vereine halte ich aktuell für nicht realistisch.“