Regionalliga Nordost: Chemnitz und Halle eröffnen Saison – Vorverlegung wegen Olympia?

Der Chemnitzer FC darf das Eröffnungsspiel der Saison in der Regionalliga Nordost in der heimischen Arena austragen. Zu Gast ist der Drittliga-Absteiger Hallescher FC. Nicht jeder ist über die Vorverlegung der Partie erfreut.
IMAGO/haertelpressDer Chemnitzer FC darf die Saison in der Regionalliga Nordost im Stadion an der Gellerstraße eröffnen. Zu Gast ist dabei der Hallesche FC, der in der vergangenen Saison noch Drittligist war. Aufgrund der anstehenden Olympischen Spiele kann die Partie allerdings nicht wie geplant am Freitagabend stattfinden. Ein neuer Termin soll bereits gefunden worden sein.
Am 26. Juli 2024 beginnen die Olympischen Sommerspiele in Paris. Aus diesem Grund ist am Freitagabend keine TV-Übertragung eines Regionalliga-Spiels möglich. Ursprünglich hätten dort der Chemnitzer FC und der Hallesche FC die Saison in der Regionalliga Nordost eröffnet. Der MDR will die Partie live übertragen. Deshalb hat man sich darauf verständigt, das Spiel bereits auf Donnerstagabend (25. Juli) vorzuverlegen. Die Vereine sollen bereits zugestimmt haben, doch die Zustimmung der Sicherheitsbehörden steht noch aus. Denn das Spiel dürfte für ein volles Stadion in Chemnitz sorgen.
Die restlichen Spiele des ersten Spieltags würden dann planmäßig am Samstag und Sonntag (27. und 28. Juli 2024) erfolgen. Den finalen Spielplan veröffentlicht der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am kommenden Donnerstag (4. Juli).
TV-Rechte mit Ostsport TV verlängert
Kürzlich verlängerte der NOFV den bestehenden TV-Vertrag mit Ostsport TV um weitere fünf Jahre. „Wir sind mit unserem TV-Partner und der medialen Darstellung der Regionalliga Nordost außerordentlich zufrieden“, erklärte Verbandspräsident Hermann Winkler in der Mitteilung des NOFV. Die Spiele sollen weiterhin kostenfrei übertragen werden.
Die genaue Summe der TV-Gelder, die alle teilnehmenden Vereine erhalten, ist nicht bekannt. Bei einigen Vereinen soll über diese Summe Unzufriedenheit herrschen. Einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich sollen die Vereine pro Saison erhalten. Zum Vergleich: Eine Spielklasse höher erhält der FC Energie Cottbus in der 3. Liga rund 1,45 Millionen Euro.


