Polizei verhindert Massenschlägerei: Hertha BSC gewinnt eiskalt gegen Dynamo Dresden

Rassiges Duell beim Zweitliga-Kracher zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden: In dieser Szene kämpfen Dynamos Christoph Daferner (rechts) und der Herthaner Paul Seguin um den Ball.
Andreas Gora/dpa- Hertha BSC gewinnt in der 2. Bundesliga 2:0 gegen Dynamo Dresden und feiert den dritten Sieg in Folge.
- Tore durch Michael Cuisance (13.) und Fabian Reese per Elfmeter (45.+2) sichern den Sieg.
- Dynamo Dresden rutscht nach acht sieglosen Spielen auf den 17. Tabellenplatz ab.
- Polizei verhindert Massenschlägerei zwischen Fanlagern im Olympiastadion vor dem Spiel.
- Spiel vor ausverkauftem Stadion mit Saisonrekord: 70.914 Zuschauer, darunter 20.000 Dynamo-Fans.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Hertha BSC setzt seine Erfolgsserie mit einem emotionalen Heimsieg fort – Dynamo Dresden dagegen muss im Kampf um den Klassenerhalt den nächsten Rückschlag hinnehmen. Die Berliner setzten sich in diesem stimmungsvollen Kracherspiel der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:0 (2:0) durch und feierten den dritten Pflichtspielsieg in Serie.
Die Gastgeber waren vor 70.914 Zuschauern das effektivere Team. Bei der insgesamt zu harmlosen SGD werden die Sorgen immer größer. Dresden ist seit acht Spielen ohne Sieg und rutschte auf den Abstiegsrang 17 ab. Am Sonntag, wenn der VfL Bochum und der 1. FC Magdeburg aufeinander treffen, droht sogar die Rote Laterne.
Hertha BSC ging in der ersten Halbzeit durch die Treffer von Michael Cuisance (13. Minute) und Fabian Reese per Foulstrafstoß (45.+2) in Führung. Das Olympiastadion war bei diesem Kracher zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden komplett ausverkauft – Saisonrekord in der 2. Bundesliga. Rund 11.000 Tickets gingen offiziell an Dynamo Dresden. Die Polizei sprach von knapp 20.000 Gäste-Anhängern.
Hertha BSC schockt Dynamo Dresden
Dynamo-Trainer Thomas Stamm nahm im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn zwei bemerkenswerte Änderungen in der Startelf vor. Stamm verzichtete im defensiven Mittelfeld erstmals in dieser Saison freiwillig auf Vinko Sapina. Auch Konrad Faber, der sich gegen Paderborn Kritik eingehandelt hatte, saß diesmal auf der Bank. Stattdessen durften Kofi Amoako für Sapina und Claudio Kammerknecht als Rechtsverteidiger anstelle von Faber ran. Hertha-Coach Stefan Leitl stellte trotz des überzeugenden 3:0-Sieges im DFB-Pokal gegen die SV Elversberg auf insgesamt drei Positionen um.
Die Dynamo-Defensive war gleich gefordert. In der 7. Minute bewahrte Torhüter Lennart Grill die Gäste vor einem Rückstand. Jan-Luca Schuler war im Laufduell schneller als Lars Bünning, scheiterte dann aber an Grill. Nach 13 Minuten ging Hertha durch Michael Cuisance in Führung. Er setzte sich nach feinem Doppelpass im Zweikampf gegen Kofi Amoako durch und traf ins lange Eck.
Nach diesem frühen Schock wurde Dynamo etwas mutiger. Den Offensivaktionen fehlte es aber oftmals an Durchschlagskraft. Beste SGD-Möglichkeit in Halbzeit eins war der Distanzschuss von Nils Fröling (36.). In der Nachspielzeit gab es nach dem Rempler von Claudio Kammerknecht gegen Michal Karbownik Elfmeter für Hertha BSC – Fabian Reese verwandelte sicher zur 2:0-Pausenführung (45.+2). Dynamo wurde auch diesmal die ungeschickte Zweikampf-Führung zum Verhängnis.
Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Dresdner Offensivbemühungen sehr überschaubar. In der 76. Minute rettete Hertha-Torhüter Tjark Ernst gegen den wuchtigen Kopfball von Kofi Amoako. Dynamo-Trainer Thomas Stamm wechselte zwar kräftig durch, eine Wende konnte er dem Spiel aber nicht mehr geben. Hertha spielte die Partie souverän herunter und sicherte sich verdient die nächsten drei Punkte.

Brisanz beim Spiel von Hertha BSC gegen Dynamo Dresden: Die Polizei war schon vor dem Anpfiff gefordert und verhinderte eine Massenschlägerei im Olympiastadion. Danach erlebten die Fans einen stimmungsvollen Zweitliga-Kracher.
Andreas Gora/dpaTrotz der strikten Fan-Trennung gab es im Stadion etwa eine Stunde vor dem Anpfiff einen Zwischenfall. Anhänger von Hertha BSC und Dynamo Dresden versuchten, eine Massenschlägerei im Oberring des Olympiastadions anzuzetteln. „Es waren mehrere hundert Fans, die aus beiden Lagern versucht haben, auf dem Oberring aufeinander zuzulaufen. Sie konnten aber durch Polizeikräfte und Ordner aufgehalten werden“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Zudem wurde wegen Sicherheitsbedenken eine große Choreografie mit 12.000 Regenponchos in Schwarz und Gelb kurzfristig verboten.

