Olympische Spiele 2024: 33 Sportler aus Brandenburg fahren zu Olympia nach Paris

Kristin Pudenz vom SC Potsdam freut sich bei den Olympischen Spielen in Tokio im August 2021 über ihre Silbermedaille. Auch für Olympia 2024 in Paris wurde Pudenz nominiert – mit 32 weiteren Sportlern aus Brandenburg.
Michael Kappeler/dpaBrandenburg wirbt gerne damit, ein Sportland zu sein. Mit Zahlen untermauert sieht dies folgendermaßen aus: Zu den Olympischen Sommerspielen, die vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 in Paris ausgetragen werden, haben insgesamt 33 Athleten aus Brandenburg eines der begehrten Tickets vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erhalten.
Am Freitag (5. Juli) wurden in der fünften und damit letzten Nominierungsrunde die Leichtathleten nominiert – insgesamt 87 an der Zahl. Auch im Team Brandenburg stellen diese mit acht Sportlern die größte Gruppe dar. Ihnen ist gemeinsam, dass sie allesamt am Olympiastützpunkt Potsdam trainieren.
Ihr Ticket für Paris erhalten haben drei Wochen vor dem Start der Sommerspiele Kristin Pudenz, Henrik Janssen, Clemens Prüfer (alle Diskus), Jean Paul Bredau (400 Meter), Christopher Linke (Gehen), Tyrel Prenz (Staffel), Julian Weber (Speerwurf) und Lena Sonntag (Ersatz im Gehen).
Gute Chancen auf Gold wird den Radsportlern aus Cottbus eingeräumt, die allein ein halbes Dutzend Athleten stellen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Emma Hinze, die im Team-Sprint an den Start gehen. Auch der gebürtige Eisenhüttenstädter Roger Kluge will es mit 38 Jahren noch einmal wissen.
Und über die Erfolge dieser Sportlerin freut man sich in Sachsen und Brandenburg gleichermaßen: Die Fliegengewichts-Boxerin Maxi Klötzer startet zwar für den Boxclub Chemnitz, trainiert aber am Olympiastützpunkt in Frankfurt (Oder).
Diese Sportler aus Brandenburg sind bei Olympia 2024 dabei:
Boxen: Maxi Klötzer (Frankfurt (Oder))
Judo: Erik Abramov (Potsdam)
Kanu: Hedi Moana Kliemke, Maike Jacob, Jacob Schopf, Max Lemke, Sebastian Brendel, Anton Winkelmann (Potsdam)
Leichtathletik: Kristin Pudenz, Henrik Janssen, Clemens Prüfer (alle Diskus), Jean Paul Bredau (400 Meter), Christopher Linke (Gehen), Tyrel Prenz (Staffel), Julian Weber (Speerwurf); Ersatz: Lena Sonntag (Gehen/alle Potsdam).
Moderner Fünfkampf: Marvin Dogue, Fabian Liebig (beide Potsdam)
Radsport/Bahn: Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch, Emma Hinze (alle Cottbus), Maximilian Dörnbach, Roger Kluge; Ersatz: Nik Schröter (alle Cottbus)
Rudern: Maren Völz, Mattes Schönherr (beide Potsdam)
Schwimmen: Melvin Imoudu (Potsdam)
Sportschießen: Josefin Eder, Kathrin Murche (beide Frankfurt(Oder))
Triathlon: Laura Lindemann, Nina Eim (beide Potsdam)
Turnen/Rhythmische Sportgymnastik: Margarita Kolosov (Potsdam)
Bei den vergangenen Sommerspielen 2021 in Tokio stellte das Team Brandenburg 24 Sportlerinnen und Sportler. Insgesamt hat der DOSB 463 Athleten (darunter 47 Ersatz) für das Team Deutschland für Paris nominiert.
„Medaillenhoffnungen werden in Brandenburg gemacht“, sagt Brandenburgs Sportminister Steffen Freiberg: „Mit den Olympiastützpunkten bietet das Land exzellente Möglichkeiten für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler. Und den Nachwuchs fördern wir schon in der Schulzeit über die Spezialklassen Sport. Das zahlt sich aus, wie sich an den Nominierungen für das deutsche Team für Olympia 2024 in Paris zeigt.“



