Olympia 2024: Schlagmann will mit Deutschland-Achter ins Finale

Das Team des Deutschland-Achters mit (v.r.) Hannes Ocik, Ersatzmann Mark Heinrichs, Torben Johannesen, Max John, Steuermann Jonas Wiesen, dem Schlagmann Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Laurits Follert und Benedict Eggeling
Bernd Thissen/dpaDie Welt schaut auf Paris: Noch bis zum 11. August kämpfen Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt bei den Olympischen Spielen um Medaillen. Auch aus Brandenburg sind 33 Athtletinnen und Athleten dabei. Einige von ihnen können sich berechtigte Hoffnungen auf das Podium machen.
Am Donnerstag kämpft der Potsdamer Mattes Schönherr um den Einzug ins Finale, am Freitag werden auch in Schwedt und Frankfurt (Oder) die Daumen gedrückt.
Olympia 2024: Zeitplan für Donnerstag, 1. August
Am Donnerstag steht aus Brandenburger Sicht der Deutschland-Achter im Fokus. Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes kämpft um den Einzug ins Finale. Hier die Übersicht.
Leichtathletik
Geher Christopher Linke (Potsdam) geht im Einzel am 1. August (7.30 Uhr) auf die Strecke. Im Team erfolgt der Start am 7. August (7.30 Uhr).
Rudern
Mattes Schönherr aus Potsdam geht im Achter an den Start. Nach dem ernüchternden dritten Platz im Vorlauf muss das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in den Hoffnungslauf. Dieser steigt am Donnerstag um 10.20 Uhr. Schlagmann Mattes Schönherr will mit seiner Crew eines der vier Finaltickets für den 3. August (11.10 Uhr) buchen.
Olympia 2024: Zeitplan für Freitag, 2. August
Nach seinem starken vierten Platz über 100 Meter Brust ist der Schwedter Schwimmer Melvin Imoudu heute erneut gefordert – ebenso wie Sportschützin Josefin Eder aus Frankfurt (Oder).
Judo
Erik Abramov (Potsdam) startet in der Gewichtsklasse der Herren +100 kg am 2. August (10 Uhr) in die Runde der letzten 64. Die weiteren Wettkämpfe finden alle an demselben Tag statt, Höhepunkt ist das Finale um 18.09 Uhr. Am 3. August findet ab 8 Uhr der Mixed-Team-Wettbewerb statt, an dem der gebürtige Potsdamer ebenfalls teilnimmt.
Leichtathletik
Diskuswerferin Kristin Pudenz aus Potsdam startet am 2. August (18.55 Uhr) mit der Qualifikation. Das Finale ist für den 5. August (20.30 Uhr) angesetzt.
Die beiden Potsdamer Jean Paul Bredau und Tyrel Prenz starten am 2. August im Vorlauf in der 400 Meter Mixed-Staffel (19.10 Uhr). Das Finale findet am Samstag, 3. August, um 20.55 Uhr statt.
Schwimmen
Melvin Imoudu (Potsdam) geht am Freitag erneut ins Becken. Über 4x100 Meter Lagen Mixed beginnt der Vorlauf 11 Uhr. Das Finale wird am 3. August (21.34 Uhr) ausgetragen. Imoudo ist auch über 4x100 Meter Lagen der Männer dabei: Hier steigt der Vorlauf am 3. August (11 Uhr), das Finale ist auf den 4. August (19.06 Uhr) datiert. Bereits am Montag konnte der gebürtige Schwedter einen großen Erfolg feiern: Über 100 Meter Brust erreichte er den vierten Platz. Ihm fehlten nur sechs Hundertstel auf eine Medaille.
Sportschießen
Josefin Eder aus Frankfurt (Oder) tritt noch einmal im Kampf um Medaillen an. Mit der Luftpistole hatte die 28-Jährige von der SGi Frankfurt/Oder kein Glück, nun versucht sie es mit der Sportpistole erneut. Die Qualifikation beginnt am 2. August, um 9 Uhr, das Finale steigt am Samstag, 3. August, um 9.30 Uhr.
Olympische Spiele 2024 im Fernsehen und im Stream
DIE ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN SENDER: Auch in diesem Jahr liefern die ARD und das ZDF im Wechsel die Olympia-Bilder in die Heimat. Die beiden Sender zeigen rund 240 Stunden live im linearen Programm, die Übertragungen starten jeweils gegen 7.30 Uhr und enden um Mitternacht.
EUROSPORT: Der Privatsender wirbt mit „24/7“ Olympia. An allen Wettkampftagen geht es um 7 Uhr mit der Frühstücksshow „Bonjour Paris“ los. Es folgt die „Medal Zone“, eine Konferenz, die den Zuschauern jede wichtige Entscheidung live verspricht. Am Abend sollen zur Prime Time neben den aktuellen Entscheidungen auch die Highlights des Tages gezeigt werden.
STREAMING: In den Mediatheken von ARD und ZDF werden auf bis zu zehn parallelen Livestreams knapp 1500 Stunden Olympia gezeigt, verpasste Entscheidungen sind hinterher auch „on demand“, also zeitversetzt, abrufbar. Der Privatsender Eurosport wirbt mit der eigenen Plattform „discovery+“. Hier sollen mehr als 3850 Stunden Live-Sport zu sehen sein. Im Gegensatz zu den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender müssen hier aber 5,99 Euro für den Zugang gezahlt werden – oder 3,99 Euro mit Werbung.


