Lausitzer Füchse Neuzugang: Sieg im Derby gegen Dresden – Probespieler im Training
Die Siegesserie der Lausitzer Füchse in der DEL2 geht weiter. Nach fünf Erfolgen in Serie gewann Weißwasser trotz personeller Schwächung am Sonntagabend auch das Sachsenderby gegen die Eislöwen Dresden vor ausverkauftem Haus mit 3:2 nach Penaltyschießen.
Am Freitag hatte Weißwasser bei den Eispiraten Crimmitschau mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. „Es war schwierig, sich nach dem Derbysieg am Freitag mental vorzubereiten. Aber der Wille war da und dann findet man auch einen Weg. Wir haben gemeinsam gekämpft. Ich bin sehr stolz auf dieses Wochenende“, lobte Trainer Petteri Väkiparta.
Die Personallage in Weißwasser bleibt trotz des jüngsten Höhenfluges angespannt. Deshalb trainiert nach Informationen von LR.de derzeit mit dem Slowaken Marek Slovák (35) von HK Nitra ein erfahrener Stürmer auf Leihbasis im Fuchsbau. In 22 Spielen für Nitra kam Slovák auf einen Treffer und acht Vorlagen. Ob er lizenziert wird, ist allerdings noch offen. „Wir müssen erst einmal abwarten, wie lange Roope Mäkitalo ausfällt“, erklärte Geschäftsführer Dirk Rohrbach am Rande der Partie gegen Dresden.
Mit Sebastian Zauner kehrte am Sonntagabend zumindest einer der zuletzt verletzten Spieler ins Team zurück. Kapitän Clarke Breitkreuz, Rayan Bettahar und Toni Ritter müssen dagegen weiterhin pausieren.
Lausitzer Füchse gehen in Führung
Marek Slovák sah als Zuschauer einen gelungenen Start der Gastgeber. Justin van der Ven erzielte in der 11. Minute die Führung für Weißwasser. Das Derby war insgesamt von viel Kampf geprägt. Spielerische Höhepunkte konnten beide Teams nur selten setzen. Im zweiten Drittel trafen Simon Karlsson (24.) und Tomas Andres (35.) für die Gäste. Dresden konnten in dieser Phase die Fehlerquote reduzieren und gingen nicht unverdient in Führung.
Aber die Gastgeber zeigten vor 2975 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena auch diesmal ihre Comeback-Qualitäten. Jake Coughler sorgte für den 2:2-Ausgleich (49.). Im Penaltyschießen war Samuel Dove-McFalls als einziger Schütze erfolgreich und sicherte Weißwasser den Sieg.
Lausitzer Füchse siegen in Crimmitschau
Beim dramatischen 3:2-Sieg am Freitagabend in Crimmitschau schienen die Lausitzer Füchse schon geschlagen zu sein. Henri Kanninen erzielte in der Verlängerung für die Gastgeber den vermeintlichen Siegtreffer. Nach Begutachtung des Videobeweises durch die Schiedsrichter fand das Tor jedoch keine Anerkennung. Zu Recht – denn Kanninen erzielte den Treffer regelwidrig mit dem Schlittschuh. Neun Sekunden vor dem Ende der Verlängerung schoss Christoph Kiefersauer dann das 3:2 für Weißwasser.
Trainer Petteri Väkiparta lobte vor allem die Defensivleistung seiner Mannschaft im Sahnpark. „Die Heimmannschaft hat sehr gut mit der Scheibe gespielt und hatte starke Sturmreihen. Wir mussten die richtigen Positionen finden, um richtig zu verteidigen. Crimmitschau war besser mit der Scheibe, aber wir haben einen Weg gefunden. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft“, erklärte er.
Lausitzer Füchse – Eislöwen Dresden 3:2 n.P. (1:0, 0:2, 1:0/1:0)
Tore 1:0 Van der Ven (11.), 1:1 Karlsson (24.), 1:2 Andres (35.), 2:2 Coughler (49.), 3:2 Dove-McFalls (65.); Schiedsrichter: Hoppe/Steinecke; Zuschauer: 2975 (ausverkauft); Strafminuten: 6/10.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Kassel Huskies am Freitag um 19.30 Uhr.


