Lausitzer Füchse DEL2
: Weißwasser gewinnt nach großem Kampf gegen den Tabellenzweiten Kaufbeuren

Nach dem Derbysieg in Crimmitschau gewinnen die Lausitzer Füchse auch das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. In der Tabelle der DEL2 sieht es entsprechend gut aus für Weißwasser. Trainer Väkiparta lobt sein Team.
Von
Frank Noack
Weißwasser
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  • Da gibt es nichts zu halten: Der Schuss von Hunter Garlent (Lausitzer Füchse) schlägt im Tor von Kaufbeurens Torhüter Daniel Fiessinger ein.

    Da gibt es nichts zu halten: Der Schuss von Hunter Garlent (Lausitzer Füchse) schlägt im Tor von Kaufbeurens Torhüter Daniel Fiessinger ein.

    Thomas Heide
  • Louis Anders (Lausitzer Füchse, links) umkurvt in dieser Szene den Kaufbeurer Philipp Bidoul.

    Louis Anders (Lausitzer Füchse, links) umkurvt in dieser Szene den Kaufbeurer Philipp Bidoul.

    Thomas Heide
  • Es bleibt eng in der DEL2-Tabelle für Trainer Petteri Väkiparta und die Lausitzer Füchse.

    Es bleibt eng in der DEL2-Tabelle für Trainer Petteri Väkiparta und die Lausitzer Füchse.

    Thomas Heide
  • Youngster Maximilian Heim erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Lausitzer Füchse gegen den ESV Kaufbeuren.

    Youngster Maximilian Heim erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Lausitzer Füchse gegen den ESV Kaufbeuren.

    Thomas Heide
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Die Lausitzer Füchse haben dem ESV Kaufbeuren einen großen Kampf geboten — und belohnten sich im Duell mit dem Tabellenzweiten am Ende mit zwei Punkten. Beim 3:2–Sieg nach Verlängerung sahen die 2233 Zuschauer am Sonntagabend erneut eine gute Leistung der Lausitzer Füchse. Weißwasser liegt weiterhin auf Pre–Playoff–Rang 9, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.

Am Freitagabend hatten sich die Lausitzer Füchse einen wichtigen 3:1–Auswärtssieg bei den Eispiraten Crimmitschau gesichert und waren damit in der Tabelle am sächsischen Rivalen vorbeigezogen. „Ich bin sehr zufrieden, das war ein gutes Wochenende. Die Mannschaft konzentriert sich im Moment auf sich selbst und zeigt mentale Stärke“, lobte Trainer Petteri Väkiparta.

Bis zum Ende der Hauptrunde am 5. März sind noch sechs Partien zu absolvieren.

Topscorer Hunter Garlent trifft

Die Lausitzer Füchse gingen durch Hunter Garlent in Führung. Durch wen auch sonst? Der Topscorer mit dem Goldhelm donnerte den Puck in der 9. Minute in Überzahl unter die Latte. Auch am Freitag in Crimmitschau hatte Garlent ein Tor selbst erzielt und einen weiteren Treffer aufgelegt. In der 19. Minute gab es Szenenapplaus für Ville Kolppanen: Der Torhüter rettete mit starker Parade gegen den freistehenden Joseph Lewis. Derweil kam Youngster Nikita Quapp am Sonntag bei der 2:6–Niederlage der Eisbären Berlin bei den Bietigheim Steelers zu seinem Debüt in der DEL.

Das Füchse–Tor stand auch im 2. Drittel unter Beschuss. Der Tabellenzweite aus Kaufbeuren war jetzt das deutlich aktivere Team und kam in der 33. Minute zum 1:1–Ausgleich durch Daniel Gorcik. „Es ist ein enges Spiel mit wenig Platz und wenig Chancen“, sagte Eric Valentin nach dem 2. Drittel bei Sprade–TV.

Im letzten Drittel erzwang Kaufbeurens Topscorer Jacob Lagacé dann den zweiten Treffer für die Gäste. Lagacé legte nach starkem Solo quer zu Markus Lillich (2:1, 49.). Ein Treffer der Gastgeber wurde nach Videobeweis wieder aberkannt. In der letzten Minute wurde der Weißwasseraner Dauerdruck doch noch belohnt: Clarke Breitkreuz traf 44 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 2:2 und erzwang damit die Verlängerung. Hier avancierte Youngster Maximilian Heim zum Matchwinner (3:2, 62. Minute).

Das Spielfazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Die Messlatte lag heute hoch. Kaufbeuren spielt sehr gutes Eishockey. Sie haben uns alles abverlangt. Wir haben trotz des Gegentores im letzten Drittel den Kopf oben behalten. Mit dem 2:2 in der letzten Minute haben wir uns belohnt.“

Für die Lausitzer Füchse steht nach dem Freitag–Spiel in Crimmitschau jetzt ein weiteres Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den vorzeitigen Klassenerhalt auf dem Programm. Am kommenden Freitag gastiert Weißwasser bei den Wölfen Selb (Beginn um 19.30 Uhr).

Lausitzer Füchse — ESV Kaufbeuren 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1/1:0)

Tore: 1:0 Garlent (9.), 1:1 Gorcik (33.), 1:2 Lillich (49.), 2:2 Breitkreuz (60.), 3:2 Heim (62.); Schiedsrichter: Apel/Becker; Zuschauer: 2233; Strafminuten: 7/13.

Das nächste Spiel: Selber Wölfe gegen Lausitzer Füchse am Freitag um 19.30 Uhr.