Lausitzer Füchse DEL2: So gratuliert Weißwasser den Eislöwen Dresden zum Aufstieg

In der kommenden DEL2-Saison gibt es keine rassigen Duelle zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eislöwen Dresden. Hier duellieren sich Füchse-Verteidiger Sebastian Zauner und Travis Turnbull (mit Goldhelm).
Thomas Heide- Dresden steigt in die DEL auf; die Lausitzer Füchse gratulieren herzlich.
- Keine Derbys mehr zwischen Weißwasser und Dresden in der DEL2.
- Eislöwen Dresden besiegen Ravensburg Towerstars im Finalspiel.
- John Broda kehrt zu den Lausitzer Füchsen zurück.
- Crimmitschau löst Stadionproblem für DEL2-Lizenz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jetzt ist es also passiert! In der kommenden Saison wird es keine Sachsenderbys mehr in der DEL2 zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eislöwen Dresden geben. Denn: Dresden hat sich die Meisterschaft gesichert und steigt damit in die DEL auf.
Die Rivalität zwischen den Fans hatte sich in den vergangenen Jahren zu einer lieb gewordenen Tradition entwickelt. Die Derbys gehörten zu den Höhepunkten der Saison – die Hallen waren fast immer ausverkauft. Weißwasser gegen Dresden war dabei so etwas wie das große Derby. Weißwasser gegen Crimmitschau hatte – auch wegen der größeren Entfernung – den Charakter des kleinen Derbys.
Die Gratulation der Lausitzer Füchse an die Eislöwen Dresden zur Meisterschaft erfolgt dementsprechend mit einem lachenden und einem weinen Auge. „Mit Leidenschaft, Kampfgeist und Teamwork habt ihr Geschichte geschrieben – wir ziehen den Helm“, gratulieren die Füchse auf ihren Social-Media-Kanälen. Weiter heißt es: „Uns werden vor allem die emotionalen und leidenschaftlich geführten Derbys gegen euch fehlen – echte Highlights jeder Saison. Wir wünschen euch viel Erfolg in Deutschlands höchster Spielklasse.“ Dort darf sich Aufsteiger Dresden unter anderem auf Duelle gegen die Eisbären Berlin, Red Bull München und Adler Mannheim freuen.
Die Eislöwen Dresden gewannen die Playoff-Serie gegen die Ravensburg Towerstars am Dienstagabend (29. April) durch ein 2:1 nach Verlängerung im entscheidenden siebten Finalspiel. Als Ravensburgs Adam Payerl eine Strafe wegen Beinstellens kassierte, erzielte Tomas Sykora den umjubelten Siegtreffer. Als Playoff-MVP wurde Eislöwen-Torhüter Danny aus den Birken ausgezeichnet. „Wenn du in Spiel sieben in der Verlängerung gewinnst – das ist schon Gänsehaut, unglaublich“, erklärte Trainer Niklas Sundblad im MDR-Interview.
Mit dem Aufstieg der Dresdner gelingt erstmals seit 1994 wieder einem sächsischen Club der Sprung in die DEL. Damals waren es die Füchse Sachsen aus Weißwasser, die in den Anfangsjahren der Liga auf höchstem Niveau spielten (1994 bis 1996).
Damit steht die Düsseldorfer EG als Absteiger fest. Der Traditionsverein spielt in der kommenden Saison also in der DEL2. Die Bietigheim Steelers kehrten als Oberliga-Meister sofort wieder in die zweithöchste Spielklasse zurück.
Das zweite Derby der Lausitzer Füchse ist dagegen wieder ein Stück realistischer geworden. Denn die Eispiraten Crimmitschau haben bei der Lösung ihres Stadionproblems kürzlich eine wichtige Hürde genommen. In der Saison 2025/26 sind eine sogenannte Flexbande und LED-Beleuchtung zwingende Voraussetzung, um eine Lizenz in der DEL2 zu bekommen. Wie in Weißwasser wurden auch in Crimmitschau dafür Spenden gesammelt, um den Eigenanteil von rund 120.000 Euro stemmen zu können.
Neuzugang bei Lausitzer Füchsen
Unterdessen haben die Lausitzer Füchse mit Rückkehrer John Broda einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der 23 Jahre alte Stürmer (186 cm, 89 kg) wurde in seiner Heimatstadt Weißwasser im Nachwuchs ausgebildet. Zuletzt spielte Broda vier Jahre für die Iserlohn Roosters in der DEL. Der Angreifer bringt die Erfahrung aus 197 DEL-Spielen mit.
„Mit John holen wir einen Spieler zurück nach Weißwasser, der nicht nur sportlich enorm viel mitbringt, sondern auch unsere Vereinsidentität verkörpert. Hier in Weißwasser soll er eine Schlüsselrolle übernehmen und verstärkt Verantwortung tragen“, erklärte Jens Baxmann als Sportchef der Lausitzer Füchse.

Rückkehr: John Broda wechselt zu den Lausitzer Füchsen, es ist eine Rückkehr in die Heimat nach Weißwasser.
Jonas BrockmannLausitzer Füchse – Kader 2025/26
Tor: Anthony Morrone
Verteidigung: Marlon Braun, Tim Sezemsky
Sturm: Clarke Breitkreuz, Lane Scheidl, Charlie Jahnke, Alexander Dosch, Eric Valentin, Tom Knobloch, Louis Anders, John Broda
Cheftrainer: Christof Kreutzer, Co-Trainer: André Mücke, Torwart-Trainer: Frantisek Gistr

