Eishockey in Weißwasser
: Lausitzer Füchse verlieren in Kassel – Vorfreude auf Heimspiel

Auswärts gibt es für die Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies wieder nichts zu holen. Weißwasser verliert Playoff-Spiel Nummer drei. Am Dienstag treffen beide Teams im Fuchsbau erneut aufeinander.
Von
Frank Noack
Weißwasser
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  • Die Defensive der Lausitzer Füchse um Torhüter Matthew Galajda (links) hatte auch in Spiel drei gegen die Kassel Huskies wieder Schwerstarbeit zu verrichten.

    Die Defensive der Lausitzer Füchse um Torhüter Matthew Galajda (links) hatte auch in Spiel drei gegen die Kassel Huskies wieder Schwerstarbeit zu verrichten.

    JMD-Photographie/Jan-Malte Diekmann
  • Julian Wäser (rechts) von den Lausitzer Füchsen nimmt hier Jake Weidner (Kassel Huskies) in Manndeckung.

    Julian Wäser (rechts) von den Lausitzer Füchsen nimmt hier Jake Weidner (Kassel Huskies) in Manndeckung.

    JMD-Photographie/Jan-Malte Diekmann
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Die Lausitzer Füchse haben das dritte Spiel in der Viertelfinalserie gegen die Kassel Huskies verloren. Weißwasser unterlag am Sonntagabend in Kassel 2:4. Damit geht der haushohe Favorit und Aufstiegs-Kandidat in der Serie nach dem Modus „best of seven“ mit 2:1 in Führung. Spiel vier findet am Dienstag im Fuchsbau statt (19.30).

Zwei Tage nach dem emotionalen 4:3-Heimsieg der Lausitzer Füchse standen sich beide Teams in Nordhessen erneut gegenüber. Bei den Gästen aus Weißwasser war diesmal Matthew Galajda im Tor. Jonas Stettmer, der Kassel am Freitag mit seinen Paraden verzweifeln ließ, wurde zu den Eisbären Berlin zurückbeordert. Der Kooperationspartner startete gegen die Adler Mannheim in die DEL-Playoffs – allerdings saß Stettmer bei der 1:7-Schappe zunächst auf der Bank. Er rückte erst im letzten Drittel für Jake Hildebrandt zwischen die Pfosten.

Wie erwartet, hatte auch Matthew Galajda reichlich Arbeit. Vor 5296 Zuschauern in der Nordhessen Arena rettete er in der 9. Minute mit dem Pfosten im Bunde gegen Ryan Olsen. Kurz danach lenkte Galajda den Rückhand-Schuss von Rylan Schwartz an die Latte (12.). „Wir sind am Anfang nicht gut in Fahrt gekommen. Wir müssen uns mit dem Puck mehr zutrauen“, sagte Füchse-Stürmer Dominik Grafenthin im Pausen-Interview bei SpradeTV nach dem ersten Drittel ohne Tore.

Pech für die Lausitzer Füchse

Kurz nach Wiederbeginn hatten die Lausitzer Füchse dann Pech: Der Schuss von Toni Ritter von der blauen Linie prallte gegen den Innenpfosten und dann zurück ins Spiel (21.). Da fehlten nur Zentimeter! In der 23. Minute war Tristan Keck zu schnell für die Defensive der Lausitzer Füchse. Keck krönte sein tolles Solo und traf zur 1:0-Führung für Kassel. Als Lane Scheidl eine umstrittene Strafzeit kassierte, erhöhte Max Faber in Überzahl auf 2:0 (31.). Nach dem dritten Tor der Gastgeber durch Ryan Olsen in der 39. Minute war die Partie praktisch entschieden.

Die Füchse hatten in dieser Phase zwar auch gute Möglichkeiten, konnten sie aber nicht nutzen. Im letzten Drittel gelangen Weißwasser immerhin noch zwei Ehrentreffer durch Lane Scheidl (45., 58.).

Das Fazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Es war vielleicht unser bestes Spiel in dieser Saison – zumindest über 40 Minuten. Diese 40 Minuten können wir mitnehmen und lernen. Wir waren deutlich länger im Spiel als im ersten Auswärtsspiel. Das zweite Drittel war dagegen sehr schwierig für uns. Da wurden wir mächtig durchgerüttelt und haben nicht gut mit der Scheibe gespielt.“

Weiter geht es in dieser Viertelfinalserie am Dienstag in Weißwasser. Die vierte Partie beginnt um 19.30 Uhr im Fuchsbau. Dann können die Lausitzer Füchse wieder auf die Unterstützung ihrer Fans setzen. Die Vorfreude auf ein ähnliches Eishockey-Fest wie am Freitag ist jedenfalls groß. „Die Halle hat gerockt. Es war eine unglaubliche Stimmung, die Fans haben uns viel Energie gegeben“, hatte sich Trainer Petteri Väkiparta nach dem Heimsieg bei den Fans bedankt.

Kassel Huskies – Lausitzer Füchse 4:2 (0:0, 3:0, 1:2)

Tore: 1:0 Keck (23.), 2:0 Faber (31.), 3:0 Olsen (39.), 4:0 Lowry (43.), 4:1 Järverläinen (45.), 4:2 Scheidl (58.); Schiedsrichter: Schadewaldt/Becker; Zuschauer: 5296; Strafminuten: 6/6.

Playoff-Stand („best of seven): 2:1.

Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Kassel Huskies am Dienstag um 19.30 Uhr.