Eishockey in Weißwasser
: Früher Rückstand – Füchse verlieren deutlich gegen Kassel

Die Lausitzer Füchse kassieren im vierten Viertelfinalspiel gegen Kassel eine deutliche Niederlage. Weißwasser startet schlecht und gerät schnell in Rückstand. Am Freitag in Kassel droht jetzt das Saisonende.
Von
Frank Noack
Weißwasser
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  • Die Lausitzer Füchse setzten in dieser Szene Brandon Maxwell im Tor der Kassel Huskies unter Druck.

    Die Lausitzer Füchse setzten in dieser Szene Brandon Maxwell im Tor der Kassel Huskies unter Druck.

    Thomas Heide
  • Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz musste aufgrund einer Verletzung am Dienstagabend zuschauen.

    Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz musste aufgrund einer Verletzung am Dienstagabend zuschauen.

    Thomas Heide
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Diesmal fiel die Niederlage deutlich aus – und sie tat den Lausitzer Füchsen sowie den Fans natürlich weh. Weißwasser verlor am Dienstagabend das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Kassel Huskies 1:5.

Aufstiegsfavorit Kassel geht in der Serie „best of seven“ mit 3:1 in Führung. Den Nordhessen fehlt jetzt noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale. Das fünfte und möglicherweise letzte Spiel findet am Freitag in Kassel statt.

Die Füchse wollten eigentlich an das rauschende Eishockey-Fest vom Freitagabend anknüpfen. Weißwasser hatte sich in Spiel zwei 4:3 durchgesetzt und den ersten Sieg errungen. In der vergangenen Saison konnte Kassel in diesem Playoff-Duell noch glatt mit 4:0 durchmarschieren.

Bei den Gastgebern stand nach Jonas Stettmer und Matthew Galajda diesmal Nikita Quapp zwischen den Pfosten. Der Name von Kapitän Clarke Breitkreuz war zwar auf dem Spielberichtsbogen zu lesen – Breitkreuz musste aber bereits während der Erwärmung passen. Damit fehlte neben den ohnehin verletzten Sam Ruopp und Samuel Dove-McFalls ein weiterer Leistungsträger in der Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta.

Nikita Quapp und seine Vorderleute wurden vor 2525 Zuschauern kalt erwischt. Der Favorit aus Nordhessen ging durch die Tore von Yannik Valenti (5. Minute) und Louis Brune (7.) schnell 2:0 in Führung. Die Füchse brauchten einige Zeit, ehe sie in diesem Spiel ankamen. Erst am Ende des ersten Drittel waren sie auch in der Offensive präsent.

Es sollte die einzige Phase bleiben, wo die Partie möglicherweise hätte kippen können. Joel Lowry erhöhte auf 3:0 und sorgte bereits in der 25. Minute für die Vorentscheidung. Füchse-Stürmer Dominik Grafenthin übte im Pausen-Interview bei SpradeTV Kritik: „Katastrophal. Wir kriegen die einfachsten Sachen nicht hin und schenken Kassel die Gegentore.“ Der Leistungsunterschied war diesmal deutlich und die Fehlerquote der Füchse aufgrund der nachlassenden Kraft zu hoch.

Das Fazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Es sollte nicht passieren, aber es kann passieren, dass man in einer langen Playoff-Serie mal nicht den richtigen Gang findet. Kassel hat sehr gut gespielt, das kostet unserer Mannschaft viel Kraft. Wir müssen das Spiel abhakten und auf Freitag schauen.“

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)

Tore: 0:1 Valenti (5.), 0:2 Brune (7.), 0:3 Lowry (25.), 0:4 Brune (33.), 1:4 Mäkitalo (39.), 1:5 Weidner (40.); Schiedsrichter: Schadewaldt/Becker; Zuschauer: 2525; Strafminuten: 2/6.

Pre-Playoff-Stand („best of seven“): 1:3.

Das nächste Spiel: Kassel Huskies – Lausitzer Füchse am Freitag um 19.30 Uhr.