Dynamo Dresden Stimmen: SGD nach dreckigem Sieg in Bochum „extrem erleichtert“

Die Spieler von Dynamo Dresden feierten den wichtigen Auswärtssieg beim VfL Bochum gemeinsam mit den Fans.
David Inderlied/dpa- Dynamo Dresden siegt 2:1 beim VfL Bochum und beendet damit eine Serie von neun sieglosen Spielen.
- Rossipal und Vermeij erzielten die Tore für Dresden, Lenz traf für Bochum in der zweiten Halbzeit.
- Dresdens Trainer Stamm lobte die erste Halbzeit, räumte aber Druckprobleme in der zweiten ein.
- Bochums Trainer Rösler kritisierte die schwache erste Halbzeit, lobte aber die starke zweite Hälfte.
- Spieler heben Dresdens Erleichterung und Bochums verpasste Chancen, inklusive Elfmeter, hervor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Schlusspfiff feierte Dynamo Dresden den 2:1 (2:0)-Auswärtssieg beim VfL Bochum gemeinsam mit den Fans. Die Erleichterung über den ersten Erfolg nach zuvor neun sieglosen Spielen waren riesengroß. „Wir können uns nach diesen 90 Minuten richtig freuen, da war nach dem Schlusspfiff viel Euphorie“, jubelte Torschütze Vincent Vermeij am Freitagabend in Bochum.
Der Niederländer hatte nach dem Führungstreffer durch Alexander Rossipal (25. Minute) in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:0 für Dynamo Dresden erhöht (45.+1) und damit die Weichen auf Sieg gestellt. Bochum gelang trotz einer starken zweiten Halbzeit nur noch das 1:2 durch Cajetan Lenz (59.).
Hier kommen die Stimmen vom Spiel VfL Bochum gegen Dynamo Dresden.
Die Stimmen der Trainer von Dynamo Dresden und VfL Bochum
Thomas Stamm (Dynamo Dresden): „Es war ein Spiel mit zwei unterschiedliche Halbzeiten. Wenn man die zweite Halbzeit nimmt, wäre ein Unentschieden vielleicht auch okay gewesen. Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Nach der Pause ist der Druck größer geworden, da haben wir zu wenig Entlastung geschaffen. Aber wir haben uns heute das Glück erarbeitet. Wir sind glücklich, dass wir gegen einen starken Gegner gewonnen haben.“
Uwe Rösler (VfL Bochum): „Die ersten 15 Minuten von uns waren gut, aber dann hatten wir ganz schlechte 30 Minuten. Unser Spiel gegen den Ball war nicht gut. Der Killer war dann das zweite Gegentor kurz vor der Pause. In der zweiten Halbzeit waren wir total am Drücker. Warum wir trotzdem verloren haben? Weil wir zwar oft aufs Tor geschossen haben, aber nur selten das Tor getroffen haben. Dann kannst du keinen Punkt mehr holen, auch wenn die Mannschaft alles gegeben.“
Die Reaktionen der Spieler von Dynamo Dresden und VfL Bochum
Alexander Rossipal (Dynamo Dresden): „Dieser Sieg fühlt sich sehr, sehr gut an. Es gibt fast nichts Besseres, als hier am Freitagabend unter Flutlicht zu gewinnen. Vor allem nach dieser langen Leidenszeit, wo wir uns nach eigener Führung öfters mal die Punkte haben wegklauen lassen. In der ersten Halbzeit haben wir es super hinbekommen und viel Ruhe am Ball gehabt. Das 2:0 vor der Pause tat uns extrem gut. Am Ende haben wir es gut verteidigt und sind deswegen extrem erleichtert und happy.“
Vincent Vermeij (Dynamo Dresden): „Wir können uns nach diesen 90 Minuten richtig freuen, da war nach dem Schlusspfiff viel Euphorie. Auch für mich persönlich ist mein erstes Tor für Dynamo extrem wichtig. Aber noch wichtiger ist mir, dass wir als Mannschaft drei Punkte mitnehmen und hoffentlich damit auch ein bisschen Selbstvertrauen tanken. Am Ende ist es ein dreckiger Sieg, Bochum hat noch einen Elfmeter verschossen. Ganz so spannend hätten wir es nicht machen müssen.“
Lennart Grill (Dynamo Dresden): „Es war auf jeden Fall an der Zeit, mal wieder einen Sieg einzufahren. Und ich glaube, der Sieg war auch verdient, obwohl Bochum in der zweiten Halbzeit mehr Chancen hatte. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir eigentlich nichts zugelassen. Der Sieg sollte uns Rückenwind geben, darauf kann man aufbauen.“
Tim Horn (VfL Bochum): „Die erste Halbzeit war schwach. Wir haben zwar ordentlich angefangen, aber dann Dresden zu viele Räume gegeben. Gerade in der Mitte haben wir keinen Zugriff gehabt. Und das 0:2 eine Minute vor der Pause darfst du natürlich niemals so einfach kriegen. Nichtsdestotrotz hätten mit dem, was die Jungs in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, einen Punkt verdient.“
Philipp Hofmann (VfL Bochum): „Die erste Halbzeit war unsere schlechteste Halbzeit unter Uwe Rösler. Wir wussten nicht so richtig, ob wir jetzt pressen oder kompakt stehen müssen. Wir hatten keine richtige Linie und waren zu passiv. Die zweite Halbzeit war dann sehr gut. Wir hatten Riesenchancen, aber es hat das Glück gefehlt. Wenn der Elfmeter reingeht, gewinnen wir bestimmt 4:2. Letztlich haben wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren.“


