Dynamo Dresden 2. Liga
: Sapina und Kutschke bekommen extra Platz im Flugzeug

Dynamo Dresden kehrt aus dem Türkei-Trainingslager zurück. Vor allem für die großen Spieler der Mannschaft sind im Flugzeug pragmatische Lösungen gefragt – dabei zählt auch Geschwindigkeit.
Von
Frank Noack
Antalya
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v.l.: Maximilian Wolfram (1860 München), Stefan Kutschke und Vinko Sapina,
Ankunft auf dem Flughafen Antalya,                                                                                      
SG Dynamo Dresden, Trainingslager in Lara / Türkei, Wintertrainingslager, Fußball, Fussball, 2. Bundesliga, Zweite Liga, Saison 2025/2026, Antalya, Trainingscamp, 03.01.2026,
Foto: Lutz Hentschel

Abschied aus der Türkei: Für Stafan Kutschke (Mitte) und Vinko Sapina geht wieder zurück nach Dresden. Hier unterhalten sich beide auf dem Flughafen in Antalya mit Maximilian Wolfram von 1860 München.

Lutz Hentschel
  • Dynamo Dresden beendet am Sonntag das Trainingslager in der Türkei und fliegt zurück nach Dresden.
  • Große Spieler wie Sapina (1,95 m) und Kutschke (1,94 m) bekamen auf dem Hinflug extra Beinfreiheit.
  • Vincent Vermeij (1,94 m) fand beim Hinflug eine Alternative mit einem Dreier-Sitz für sich allein.
  • Körpergröße stellt die Spieler auch in Hotels vor Probleme, z. B. bei Bettlänge und Matratzenhärte.
  • Fans begleiteten die Mannschaft nach Antalya, Rückflug ist um 15.30 Uhr mit Ankunft um 17 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf Wiedersehen, Antalya! Für Dynamo Dresden geht das Trainingslager in der Türkei am Sonntag zu Ende. Um 15.30 Uhr startet der Sunexpress-Flug XQ0298, geplante Ankunft in Dresden-Klotzsche ist um 17 Uhr. Die scheinbar kurze Flugdauer liegt an der zweistündigen Zeitverschiebung.

In Wahrheit dauert der Flug vom Mittelmeer nach Deutschland dreieinhalb Stunden. Mannschaft, Trainerteam und Fans werden auch diesmal wieder bunt gemischt im Flieger sitzen. Rund 150 Anhänger hatten die Mannschaft eine Woche lang in die Türkei begleitet.

Vor allem für die großen Spieler im Team werden es wieder dreieinhalb lange Stunden. Vinko Sapina führt mit seinen 1,95 Metern die Größenrangliste bei den Schwarz-Gelben an. Knapp dahinter folgen Stefan Kutschke und Vincent Vermeij mit jeweils 1,94 Metern.

Dynamo Dresden: Darum extra Plätze für Sapina und Kutschke

Auf dem Hinflug nach Antalya am vergangenen Samstag durften sich Sapina und Kutschke über extra Plätze im Flugzeug freuen. Beide saßen auf den Plätzen bei den Notausgängen – weil dort  mehr Beinfreiheit herrscht. „Ja, dem einen oder anderen wird es bestimmt aufgefallen sein. Sobald wir in den Flieger steigen, suchen Stefan und ich nach den Notausgangsplätzen. Oder wir schauen, ob in der ersten Reihe noch was frei ist“, erzählt Vinko Sapina. „Das hat nichts mit Ego zu tun. Für uns ist das in den engen Sitzen wirklich krass. Wenn man da zwei, drei Stunden drin sitzt – das ist hart für die Beine.“

Ein junger Spieler mit denselben Körpermaßen würde sich vermutlich nicht auf diese privilegierten Plätze im Flieger trauen. Kapitän Stefan Kutschke und Vinko Sapina gehören zu den Führungsspielern im Team. Wie lange muss man sich diese Beinfreiheit also erkämpfen? Vinko Sapina betont: „Was heißt erkämpfen? Klar, da kommt vielleicht mal ein lustiger Spruch aus dem Team. Aber wenn jeder realistisch nachdenkt, ist dann auch das Verständnis da, weil wir einfach so einen Körper mit den langen Beinen haben.“

Vincent Vermeij ging beim Kampf um diese begehrten Plätze auf dem Hinflug übrigens leer aus. Denn – dabei kommt es offenbar auch auf die Geschwindigkeit beim Einsteigen an. Vermeij fand für sich und seine 1,94 Meter trotzdem noch eine gute Lösung. „Ja, ich habe genau diese Sitze auch gesehen. Aber die anderen beiden Jungs waren halt schneller. Ganz hinten waren jedoch noch ein paar Reihen frei. Dort hatte ich einen Dreier-Sitz für mich ganz alleine, das war top.“

Vincent Vermeij über seine Probleme in Hotels

Die Körpergröße ist aber nicht nur im Flugzeug ein Thema. Auch so manches Hotelbett stellt die langen Kerls vor Probleme. „Meine Füße schauen immer raus. Das ist wirklich so. Deshalb lege ich mich manchmal einfach diagonal ins Bett“, grinst Sapina. Vermeij haderte derweil etwas mit der Härte der Matratze und freut sich auch deshalb auf die Rückkehr nach Dresden: „Zuhause schläft man ohnehin am besten.“

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