DEL2-Playoffs in Weißwasser
: Lausitzer Füchse müssen diese drei Dinge besser machen

Die Lausitzer Füchse liegen in der Playoff-Serie gegen die Kassel Huskies mit 0:2 hinten. Trainer Christof Kreutzer macht seinem Team dennoch viel Mut für Spiel drei in Kassel.
Von
Frank Noack
Weißwasser
Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies: 20.03.2026, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies

Jake Weidner (11, Kassel Huskies), Anthony Morrone (31, Lausitzer Fuechse)

Torhüter Anthony Morrone war in der Saison oft ein sicherer Rückhalt für die Lausitzer Füchse. Im Heimspiel gegen Kassel sah jedoch auch Morrone beim zweiten Gegentor nicht gut aus.

Thomas Heide
  • Füchse liegen in der Serie gegen Kassel 0:2 hinten; Spiel 3 am Sonntag, 17 Uhr, in Kassel.
  • Spiel 2 endete 1:2 in Weißwasser – beide Spiele waren bis zur letzten Sekunde eng.
  • Kreutzer: Weniger Fehler, mehr Offensiv-Effizienz, weniger Leistungsschwankungen nötig.
  • Zwei Gegentore nach Fehlern; Abstimmungsproblem beim 2:0, Morrone sah nicht gut aus.
  • Offensiv zu kompliziert, zwei Pfostenschüsse, Kapitän Breitkreuz verletzt fehlte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Lausitzer Füchse liegen in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Kassel Huskies mit 0:2 hinten. Der Favorit aus Kassel setzte sich auch in Spiel zwei am Freitagabend in Weißwasser knapp mit 2:1 durch. Das dritte Spiel findet wieder in Kassel statt (Sonntag, 17 Uhr).

Der 0:2-Rückstand in dieser Serie nach dem Modus „best of seven“ ist aus Sicht der Lausitzer Füchse extrem bitter. Denn: Beide Partien waren bis zur letzten Sekunde sehr eng – es war mehr drin für die Mannschaft von Füchse-Trainer Christof Kreutzer. Zu einem Sieg reichte es aber nicht. Noch nicht? „Wir werden es am Sonntag wieder versuchen“, verspricht Kreutzer. Dazu muss der Außenseiter aus Weißwasser vor allem diese drei Dinge im Duell mit dem Favoriten aus Kassel schnell besser machen.

Diese drei Dinge müssen die Lausitzer Füchse besser machen

Weniger Fehler machen: Beide Huskies-Treffer fielen am Freitagabend nach Fehlern der Gastgeber. Beim 1:0 verloren die Füchse den Kasseler Bode Wilde aus den Augen – er konnte völlig freistehend einschießen. Noch ärgerlicher war das 2:0 durch Ex-Fuchs Hunter Garlent. Auch der in dieser Saison oft bravourös haltende Torhüter Anthony Morrone sah dabei nicht gut aus. Morrone ging hinter sein Tor, konnte aber nicht entscheidend klären. Zudem passte die Abstimmung mit seinen Vorderleuten in dieser Situation überhaupt nicht. Die Füchse waren für einen Moment ungeordnet, Kassel brachte den Puck schnell vor das Tor, wo Garlent nur noch einschieben musste.

„Kassel ist eine clevere Mannschaft. Sie warten ab. Du darfst ihnen nicht viele Fehler erlauben. Irgendwann wird es bestraft“, betont Trainer Christof Kreutzer.

Mehr Effizienz in der Offensive: Das Torschussverhältnis von 39:22 sprach am Ende klar für Kassel. Das Spiel der Füchse war oftmals zu kompliziert. Statt konsequent den Abschluss zu suchen, wurde der Puck noch einmal quer oder zurück zum Nebenmann gespielt. Dazu kam das Pech bei zwei Pfostenschüssen. Außerdem fehlte mit dem verletzten Kapitän Clarke Breitkreuz ein wichtiger Stürmer. Kreutzer macht seinem Team dennoch Mut: „Wir müssen unsere eigenen Chancen nutzen. Die Jungs haben hart gekämpft bis zum Schluss. Der Ausgleich lag in der Luft.“

Zu große Schwankungen: Im ersten Spiel in Kassel verschlief Weißwasser das erste Drittel und geriet mit 0:2 in Rückstand. Im Heimspiel am Freitag war zwar der Start besser, aber im zweiten Drittel gab Kassel dann klar den Ton an. Klar, es ist leicht gesagt, aber so schwer umzusetzen: Gegen ein Topteam wie die Kassel Huskies braucht es eine konstante Leistung über 60 Minuten, um eine Siegchance zu haben.

Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies: 20.03.2026, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies

Simon Schuetz (97, Kassel Huskies), Lennard Nieleck (25, Lausitzer Fuechse)

Die Lausitzer Füchse und Kassel lieferten sich am Freitagabend in Weißwasser ein enges Match. Hier kämpfen Füchse-Stürmer Lennard Nieleck und Simon Schütz verbissen um den Puck.

Thomas Heide

Lausitzer Füchse waren nah dran an einer Überraschung

Fakt ist: Die Lausitzer Füchse waren auch am Freitag nah dran an einer Überraschung. „Das war ein echtes Playoff-Spiel zwischen zwei wirklich guten Teams“, lobt Huskies-Coach Todd Woodcroft. „Es ist immer schwer, in Weißwasser zu gewinnen, weil die Füchse hart arbeiten.“

Im dritten Spiel in Kassel nehmen die Lausitzer Füchse den nächsten Anlauf, um sich den ersten Sieg in der Serie zu holen und auf 1:2 zu verkürzen, auch wenn es auswärts natürlich deutlich schwerer wird. Christof Kreutzer gibt sich kämpferisch: „Am Sonntag haben wir die nächste Chance. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Wir haben erst zwei Spiele gemacht.“