DEL2-Playoffs in Weißwasser: Lausitzer Füchse machen schweren Fehler gegen Kassel

Zweikampf in den DEL2-Playoffs: Kyle Havlena (rechts, Lausitzer Füchse) hat in dieser Szene das Nachsehen im Duell mit Jake Weidner von den Kassel Huskies.
Thomas Heide- Kassel gewinnt Spiel 2 in Weißwasser 2:1 und führt in der Serie 2:0 (best of seven).
- Entscheidung nach Abwehrfehler: Ex-Fuchs Garlent trifft zum 2:1 in der 52. Minute.
- Broda gleicht für die Füchse in der 45. Minute aus, zuvor Wilde zum 0:1 (24.).
- Füchse ohne Braun (Saisonaus, Oberkörper) und wohl auch Kapitän Clarke Breitkreuz.
- Spiel 3 findet am Sonntag in Kassel statt (17 Uhr).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Großer Kampf der Lausitzer Füchse – aber Weißwasser macht entscheidende Fehler und kassiert eine bittere Heimniederlage: Die Kassel Huskies gewinnen am Freitagabend das zweite Viertelfinale mit 2:1 und liegen auch in der Playoff-Serie nach dem Modus „best of seven“ mit 2:0 in Führung. Das dritte Spiel findet am Sonntag in Kassel statt (17 Uhr).
Bittere Nachricht für die Füchse schon vor dem ersten Bully: Für Marlon Braun ist die Saison beendet. Der Verteidiger hat sich im ersten Spiel in Kassel eine Oberkörperverletzung zugezogen und kann nicht mehr zum Einsatz kommen. Dasselbe Schicksal droht auch Kapitän Clarke Breitkreuz. Offiziell verkündet wurde das Saisonaus für den Sturm-Routinier allerdings noch nicht.
Zwei Verletzte nach dem ersten Spiel – das ist eine schmerzhafte Bilanz. „Der Ausfall von Marlon ist für uns sehr bitter, gerade jetzt in den Playoffs“, erklärte Füchse-Coach Christof Kreutzer. Und auch bei Clarke Breitkreuz sieht es nicht gut aus. Er verfolgte das Spiel am Freitagabend als Zuschauer. Seine linke Schulter war bandagiert.
Das erste Spiel am Mittwochabend hatte Kassel knapp mit 3:2 gewonnen und bereits im ersten Drittel mit zwei Toren die Weichen gestellt. Vor der heimischen Kulisse von 2826 Zuschauern erwischten die Füchse diesmal einen besseren Start. Nach dem Ausfall von Clarke Breitkreuz führte Lane Scheidl die Mannschaft als Kapitän aufs Eis. Die beste Möglichkeit für die Gastgeber im 1. Drittel hatte Alexander Dosch in der 15. Minute – sein Schuss krachte an den Pfosten.

Cheftrainer Christof Kreutzer von den Lausitzer Füchsen musste im Heimspiel gegen die Kassel Huskies unter anderem auf Kapitän Clarke Breitkreuz verzichten.
Thomas HeideMit Wiederbeginn wurde Kassel stärker. Bode Wilde nutzte die Druckphase zum 1:0 (24.). Das 2. Drittel ging klar an die Gäste. Weißwasser hatte seine beste Phase bei einer Überzahl-Situation. „Wir müssen besser stehen, beim Tor haben wir den Gegenspieler verloren“, analysierte Georgiy Saakyan. Insgesamt war das Füchse-Spiel in dieser Phase zu kompliziert und nicht zwingend genug.
Das änderte sich im letzten Drittel – John Broda erzielte den 1:1-Ausgleich (45.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Aber die Füchse machten wieder einen schweren Abwehrfehler. Nach einem Missverständnis zwischen Torhüter Anthony Morrone und der Abwehr traf Ex-Fuchs Hunter Garlent zum 2:1 für Kassel (52.).
Das Fazit von Füchse-Coach Christof Kreutzer: „Es war wieder ein sehr enges Spiel. Wir waren besser als am Mittwoch. Aber Kassel ist eine clevere Mannschaft. Sie warten ab. Du darfst ihnen nicht viele Fehler erlauben. Irgendwann wird es bestraft.“

