DEL2 in Weißwasser: Rührender Moment um Breitkreuz und Füchse-Niederlage gegen Freiburg

Kapitän Clarke Breitkreuz von den Lausitzer Füchse wurde vor dem Heimspiel gegen Freiburg für sein 600. Spiel in der DEL2 geehrt. Es gab auch Video-Botschaften von ehemaligen Mitspielern und von seinen Eltern.
Thomas Heide- Lausitzer Füchse verlieren in Weißwasser 2:4 gegen den EHC Freiburg vor 2722 Zuschauern.
- Vor dem Spiel Ehrung für Kapitän Clarke Breitkreuz: 600. DEL2-Einsatz mit Video-Grüßen.
- Freiburg führte 2:0, Weißwasser glich durch Schmidt-Svejstrup und Theodore aus – dann das 2:3.
- Ilestedt traf zum 3:2, Plouffe setzte den Schlusspunkt ins leere Tor zum 4:2.
- Torhüter Lennart Neiße parierte stark, Mirko Lüdemann lobte eine „Riesenparade“.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Das ist bitter: Die Lausitzer Füchse können ihrem Kapitän Clarke Breitkreuz keinen Sieg in einer ganz besonderen Partie schenken. Erst wurde der 34-jährige Stürmer für sein 600. DEL2-Spiel geehrt – dann kassierte Weißwasser eine 2:4 (0:0, 2:2, 0:2)-Heimniederlage gegen den EHC Freiburg. Den Gastgebern fehlte es vor 2722 Zuschauern an der nötigen Konsequenz in der Abwehr und im Spiel nach vorn an Präzision.
Vor dem ersten Bully gab es einen überaus emotionalen Moment bei der Ehrung von Clarke Beitkreuz, der am Sonntag gegen die Starbulls Rosenheim seinen 600. DEL2-Einsatz absolviert hatte. Per Video-Einspieler kamen Glückwünsche von ehemaligen Mitspielern wie Hunter Garlent, Roope Mäkitalo und Toni Ritter. Auch die Worte seiner Eltern sowie von Bruder Brett Breitkreuz trieben dem Kapitän die Tränen der Rührung ins Gesicht.
Die Lausitzer Füchse mussten ohne Markus Freis auskommen. Der Verteidiger hat sich im Derby gegen die Dresdner Eislöwen (2:6) eine Unterkörperverletzung zugezogen und fällt nach Vereinsangaben vier bis sechs Wochen aus. Im Tor stand erneut Lennart Neiße, der auch schon beim 5:3-Auswärtssieg in Rosenheim ran durfte.

Lane Scheidl (rechts, Lausitzer Füchse) wird in dieser Szene durch den Freiburger Christopf Kiefersauer attackiert.
Thomas HeideUnd dieser Lennart Neiße verhinderte im ersten Drittel mehrmals die Gäste-Führung. In der 7. Minute fing er den Schuss von Andreas Döpfner sogar sensationell mit dem Schläger in der Luft ab. Auch DEL-Rekordspieler Mirko Lüdemann lobte im Interview bei Sporteurope.TV den Torhüter für diese „Riesenparade“. Der ehemalige Verteidiger lebt mit seiner Familie in Köln und stattete seiner Heimat in Weißwasser wieder einmal einen Besuch ab.
Freiburg hatte zunächst die besseren Chancen und ging im zweiten Drittel durch den Treffer von Cole Gallant (22.) dann auch verdient in Führung. Lynden McCallum erhöhte auf 2:0 (28.). Und Weißwasser? Das Spiel der Füchse war in dieser Phase zerfahren – sie kamen oft einen Tick zu spät.
Aber Weißwasser kämpfte sich zurück. Erst hämmerte Jacob Schmidt-Svejstrup in Überzahl den Puck zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz (31.). Dann traf Christopher Theodore schlitzohrig hoch oben ins kurze Eck (2:2/35.).
In der 54. Minute verteidigte Weißwasser erneut viel zu leichtfertig – Fabian Ilestedt brachte die Gäste wieder in Führung. Ex-Fuchs Dylan Plouffe traf ins leere Tor zum 4:2-Endstand (60.) für Freiburg.
Füchse-Trainer Christof Kreutzer kritisierte vor allem das mangelhafte Abwehrverhalten seiner Mannschaft: „Wir hatten zwar im letzten Drittel gute Gelegenheiten, das Spiel für uns zu entscheiden. Aber am Ende haben wir die Gegentore zu leicht kassiert. Das muss besser werden, da müssen wir konsequenter sein.“


