DEL2 in Weißwasser: „Zu schlampig“ - Lausitzer Füchse verlieren gegen Dresdner Eislöwen

Die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen lieferten sich wie erwartet ein umkämpfestes Sachsenderby. Hier schauen Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz (links) und Tom Knobloch dem Puck entgegen.
Thomas Heide- DEL2-Sachsenderby: Lausitzer Füchse verlieren zu Hause 2:6 gegen die Dresdner Eislöwen.
- Weißwasser führte früh durch Bryan Lemos in Überzahl, Dresden drehte die Partie im zweiten Drittel.
- Tore für Dresden: Tomas Andres, Alec Ahlroth, Tom Knobloch, Tomas Sykora und Adam Helewka.
- Jacob Schmidt-Svejstrup traf zum 2:2 – danach setzten sich die Gäste körperlich durch.
- Stimmen: Lane Scheidl kritisierte „zu schlampiges“ Spiel im zweiten Drittel; nächstes Spiel in Rosenheim.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Keine Punkte für die Lausitzer Füchse beim lang ersehnten Wiedersehen mit den Dresdner Eislöwen: Weißwasser kassierte am Freitagabend eine 2:6 (1:0, 1:3, 0:3)-Heimniederlage gegen den DEL-Absteiger.
Die 2.975 Zuschauer in der ausverkauften Eisarena sahen zwei Drittel lang das erwartet umkäpfte und stimmungsvolle Derby. Die Füchse lebten von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit – Dresden brachte dagegen viel individuelle Klasse aufs Eis. Letztlich setzten sich die Gäste auch aufgrund ihrer körperlichen Präsenz durch und wurden im letzten Drittel ihrer Favoritenrolle gerecht.
Die Füchse hatten am vergangenen Wochenende vier Punkte geholt und gingen entsprechend schwungvoll in dieses Derby. Dieser Schwung wurde mit dem schnellen Führungstreffer durch Bryan Lemos belohnt. Er traf nach fünf Minuten in Überzahl. Der Puck lief und lief durch die Weißwasseraner Reihen und irgendwann hatte Lemos dann freie Schussbahn.
Knaller von Jacob Schmidt-Svejstrup
Es gab auch schon im ersten Drittel die eine oder andere Keilerei auf dem Eis. Dresden hatte zwar viel Scheibenbesitz, war aber in dieser Phase im Abschluss noch nicht zwingend genug. Bei Füchse-Torhüter Anthony Morrone war Endstation.
In der 22. Minute war Morrone dann machtlos. Tomas Andres fälschte den Schuss von Dane Fox zum 1:1-Ausgleich ab. Kurz danach ging Dresden in Führung – Torschütze war Alec Ahlroth in Überzahl (23.). Innerhalb von exakt 60 Sekunden hatten die Gäste das Spiel gedreht, weil sie jetzt aggressiver und zielstrebiger agierten. Weißwasser hatte es schwerer, sich in der Offensive durchzusetzen. Trotzdem gab es den 2:2-Ausgleich: In der 33. Minute hämmerte Jacob Schmidt-Svejstrup den Puck in den Winkel. Was für ein Kracher!
Kurz vor der zweiten Drittelpause brachte Tom Knobloch die Eislöwen wieder in Führung (3:2, 39.). „Wir haben im zweiten Drittel zu schlampig gespielt“, fasste Füchse-Stürmer Lane Scheidl bei Sporteurope.TV zusammen. Diese kleinen Nachlässigkeiten wurden von Dresden bestraft.
Diesem Rückstand lief Weißwasser im letzten Drittel hinterher. Und der Weg wurde nach dem vierten Eislöwen-Treffer durch Tomas Sykora (47.) noch weiter. Mit dem 5:2 sorgte Adam Helewka (50.) für die Vorentscheidung.
Das Fazit von Füchse-Coach Christof Kreutzer: „Wir sind gut gestartet. Aber im zweiten Drittel haben wir zu viele leichte Fehler gemacht. Das darfst du dir gegen Dresden nicht leisten, das können wir besser.“
Am Sonntag müssen die Lausitzer Füchse auswärts ran. Weißwasser gastiert bei den Starbulls Rosenheim (Beginn um 17 Uhr).

Bryan Lemos (links, hier im Zweikampf mit Gregory Kreutzer) schoss die Lausitzer Füchse gegen Dresden in der Anfangsphase in Führung.
Thomas Heide

