DEL2 in Weißwasser
: Mücke-Sohn Hardy (4) verzaubert Fans der Lausitzer Füchse

Bei den Lausitzer Füchsen war gegen Kassel ein spezielles Puckkind im Einsatz – der Sohn von Co-Trainer André Mücke. Nur bei einer Sache gab es ein Verbot.
Von
Frank Noack
Weißwasser
Jetzt in der App anhören
Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies: 13.09.2024, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies

Hardy Muecke mit Hunter Garlent (65, Kassel Huskies) und Roope Maekitalo (91, Lausitzer Fuechse)

Puckkind Hardy Mücke im Einsatz: Hier hat der Vierjährige sichtlich Spaß beim Ehrenbully mit Hunter Garlent (links/Kassel Huskies) und Roope Mäkitalo (Lausitzer Füchse)

Thomas Heide
  • Hardy Mücke, Sohn von Co-Trainer André Mücke, war als Puckkind bei den Lausitzer Füchsen im Einsatz.
  • Hardy brachte den Puck aufs Eis und drehte eine Extrarunde, um Torhüter Anthony Morrone abzuklatschen.
  • Mama Nicole filmte den Auftritt; Hardy trug die Rückennummer 13 seines Vaters.
  • Hardy durfte nach dem Ehrenbully nur Highfive mit Hunter Garlent machen.
  • Papa André hofft, dass Hardy Gefallen am Eishockey findet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war ein ganz spezieller Moment für André Mücke als Co-Trainer der Lausitzer Füchse – vor allem aber für seinen Sohn Hardy. Der vier Jahre alte Knirps begeisterte die Fans in Weißwasser beim Heimspiel gegen die Kassel Huskies als sogenanntes Puckkind.

Hardy Mücke – seit dieser Saison auch Mitglied der U7-Laufgruppe des ES Weißwasser – brachte vor dem Spiel den Puck aufs Eis. „Natürlich war ich aufgeregt“, räumte Papa André Mücke ein. „Meine Frau und ich waren uns nicht sicher, ob er das vor so vielen Zuschauern auch wirklich durchzieht. Aber er hat es super gemacht und sogar noch eine kleine Extrarunde gedreht, die eigentlich gar nicht geplant war.“

Geplant war, dass Mücke junior nach dem obligatorischen Ehrenbully noch zur Spielerbank der Lausitzer Füchse zum Abklatschen fährt. Anstatt dann in Richtung Ausgang zu fahren, drehte er kurzerhand noch einmal ab, um auch mit Torhüter Anthony Morrone abzuklatschen, der bereits im Kasten stand und auf den Spielbeginn wartete. Dass Hardy Mücke zwischendurch auch mal stolperte und beim Aufstehen eine kleine Hilfestellung durch den Schiedsrichter benötigte, sorgte für Schmunzeln auf den Rängen.

Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies: 13.09.2024, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Kassel Huskies

Hardy Muecke

Puckkind Hardy Mücke brachte beim Heimspiel der Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies unter dem Beifall der Zuschauer das Spielgerät auf das Eis.

Thomas Heide

Mama Nicole Mücke hielt den großen Auftritt des kleinen Mannes natürlich auf Video fest. Hardy Mücke trug dabei ein Trikot mit der Rückennummer 13 – so wie früher der Papa während seiner Zeit als Eishockey-Profi.

Übrigens gab es für Klein-Hardy vor dem Gang aufs Eis noch eine ganz wichtige Verhaltensregel vom Papa mit auf den Weg. „Ich habe ihm gesagt, dass er mit Hunter Garlent nach dem Bully nur Highfive machen darf – aber auch keinen Fall umarmen“, berichtet André Mücke grinsend.

Der Hintergrund: Seit dem zweijährigen Gastspiel von Garlent in Weißwasser von 2021 bis 2023 sind die beiden Familie befreundet. Deshalb hat auch Hardy Mücke eine ganz besondere Beziehung zum Stürmer aus Kanada. Nun aber kam Hunter Garlent mit den Kassel Huskies als Gegner zurück. Mehr als ein Highfive war deshalb – zumindest offiziell – nicht im familiären Regieplan vorgesehen.

Klein-Hardy und der lange Freitagabend bei den Lausitzer Füchsen

Ist der Weg von Hardy Mücke zum Eishockeyprofi bei den Lausitzer Füchsen also schon vorgezeichnet? Nicht unbedingt, sagt Papa André Mücke. „Natürlich würde ich mich freuen, wenn er Gefallen am Eishockey findet. Aber noch wichtiger ist der Teamgedanke, also der erzieherische Aspekt. Von mir aus kann er auch Fußballspielen“, betont der Co-Trainer der Lausitzer Füchse.

Fan der Lausitzer Füchse ist Hardy Mücke schon jetzt. In der vergangenen Saison durfte er zumindest bei den Heimspielen am Sonntag mit Mama Nicole oft dabei sein. Spielbeginn ist am Sonntag jeweils immer um 17 Uhr. Freitagabend ab 19.30 Uhr ist für einen Vierjährigen dagegen schon schwieriger. Meisterns dauern die Spiele dann bis 22 Uhr oder sogar noch länger.

„Vielleicht machen wir jetzt hin und wieder mal eine Ausnahme für ein oder zwei Drittel. Und wenn Hardy dann müde wird, fährt meine Frau halt mit ihm nach Hause“, kündigt André Mücke an. Denn auch Puckkinder benötigen schließlich ihren Schlaf.

Lausitzer Füchse: Hardy Mücke im Video