DEL2 in Weißwasser: Lennard Nieleck schießt Lausitzer Füchse zum Sieg in Kaufbeuren

Sieg für die Lausitzer Füchse: Lennard Nieleck gelang in Kaufbeuren ein Doppelpack für Weißwasser.
Imago/osnapix- Weißwasser gewinnt in Kaufbeuren 5:2 (1:1, 3:0, 1:1) – zweiter Sieg in Folge.
- Nieleck trifft doppelt (25., 32.); weitere Tore: Broda, Scheidl, Breitkreuz.
- Kaufbeuren-Tore: Schreiner (20.), Zawatsky (59.); Spiel früh entschieden.
- Füchse auf Rang neun; Abstand zu Playdowns: elf Punkte; Platz sechs in Reichweite.
- Sonntag Heimspiel gegen Blue Devils Weiden (Beginn 17 Uhr); Weiden auf Platz 11.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Lausitzer Füchse sammeln weiter fleißig Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt in der DEL2. Weißwasser gewann am Freitagabend (6. Februar) beim Tabellenletzten ESV Kaufbeuren mit 5:2 (1:1, 3:0, 1:1) und feierte den zweiten Sieg in Folge. In der Tabelle liegt die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer auf Rang neun.
Der Abstand zu den Playdown-Rängen beträgt jetzt schon recht komfortable elf Punkte. Sogar Platz sechs und damit die direkte Qualifikation für die Play-off-Runde sind in Reichweite. Allerdings hat Weißwasser schon ein Spiel mehr absolviert als die meisten Konkurrenten.
Das Fazit von Christof Kreutzer: „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Weil jeder erwartet, dass wir hier gewinnen. Aber es geht nicht von allein. Am Anfang waren wir nicht konsequent genug. Letztlich haben wir es dann aber souverän gemacht und ein gutes zweites Drittel gespielt.“
Beim Blick auf die Aufstellung der Füchse gab es gute und schlechte Nachrichten: Torhüter Anthony Morrone und Eric Valentin sind nach ihren Verletzungen zwar zurück im Mannschaftstraining, traten aber die lange Reise ins Allgäu noch nicht mit an. Für Nils Elten und Louis Anders ist die Saison dagegen bereits beendet. Eric Hjorth war dagegen wieder dabei.
Lausitzer Füchse gehen in Führung
Weißwasser konnte nach dem 6:2-Heimsieg im Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau mit Selbstvertrauen in dieses Auswärtsspiel gehen. Und dieses Selbstvertrauen merkte man der Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer auch an. Keine Spur von „Busbeinen“ – Weißwasser hatte schon im ersten Drittel mehr vom Spiel und ging durch John Broda in Überzahl verdient in Führung (17.). Ärgerlich aus Sicht der Gäste: Etwas überraschend kam Kaufbeuren zum 1:1-Ausgleich durch Vadim Schreiner (20.). „Wir haben trotz der langen Busfahrt ein ordentliches Drittel gespielt und sofort Druck ausgeübt. Wir hatten zwar gute Chancen, aber wir müssen vor dem Tor noch zwingender sein“, sagte Füchse-Stürmer Lennard Nieleck im Pausen-Interview bei Sporteurope.TV.
Diese Forderung setzten die Gäste dann im zweiten Drittel prächtig um. Lennard Nieleck ging dabei mit gutem Beispiel voran und lieferte einen Doppelpack (25., 32.). Lane Scheidl baute den Vorsprung in der 35. Minute mit dem vierten Treffer weiter aus. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Die Füchse ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Auswärtssieg souverän ins Ziel. Alec Zawatsky konnte für Kaufbeuren zwar auf 2:4 verkürzen (59.), aber Clarke Breitkreuz erzielte den 5:2-Endstand (60.).
„Wir haben vielleicht ein bisschen gebraucht, um vernünftig ins Spiel zu kommen. Aber sobald wir dann angefangen haben, unser Spiel zu spielen, hat alles funktioniert und es ist gut gelaufen“, bilanzierte Füchse-Torhüter Lennart Neiße. Kaufbeurens Phillip Sinn war dagegen enttäuscht: „Ich schäme mich für die gesamte Mannschaft und bitte die Fans um Entschuldigung. Wir haben unseren Torhüter im Stich gelassen, es muss von uns allen mehr kommen, auch von mir.“
Am Sonntag treffen die Lausitzer Füchse in heimischer Halle auf die Blue Devils Weiden (Beginn um 17 Uhr). Weiden liegt derzeit auf Platz 11. Mit einem Sieg könnte Weißwasser einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

