DEL2-Eishockey in Weißwasser: Tochter rührt Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz zu Tränen

Vater und Tochter gemeinsam auf dem Eis: Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz machte das Ehrenbully gemeinsam mit Töchterchen Livia (5).
Thomas Heide- Füchse-Kapitän Clarke Breitkreuz erlebte vor dem Spiel gegen Regensburg einen emotionalen Moment.
- Seine 5-jährige Tochter Livia brachte als Puckkind vor Spielbeginn den Puck aufs Eis.
- Beide trugen das Breitkreuz-Trikot mit der Nummer 71 und erhielten tosenden Applaus von den Fans.
- Nach dem Ehrenbully musste Breitkreuz direkt in den Spielmodus wechseln – das war eine Herausforderung.
- Mit einem 2:1-Sieg gegen Regensburg feierte Breitkreuz sein Comeback nach einer Verletzungspause.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dieser besondere Moment rührte Clarke Breitkreuz beinahe zu Tränen: Der Kapitän der Lausitzer Füchse aus Weißwasser stand vor dem Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg (2:1) gemeinsam mit seiner Tochter Livia auf dem Eis. Beide trugen das Breitkreuz-Trikot mit der Rückennummer 71, beide hatten auch das „C“ des Kapitäns auf der Brust.
Von den Zuschauern in der Weißwasseraner Eisarena gab es tosenden Applaus für den außergewöhnlichen Moment, als die fünfjährige Livia als Puckkind mit noch etwas wackligen Schlittschuh-Schritten den Puck für das Spiel gegen Regensburg zum Mittelkreis brachte. „Ich bin sehr stolz auf meine Tochter“, berichtete Clarke Breitkreuz anschließend sichtlich beeindruckend.
Die Puckkind-Zeremonie hat inzwischen Tradition bei den Heimspielen der Lausitzer Füchse. Dabei führt jeweils ein Kind aus der Weißwasseraner Nachwuchsabteilung den Puck eine halbe Runde über das Eis und fährt dann zum sogenannten Ehrenbully mit jeweils einem Spieler aus beiden Teams. Anschließend darf das Puckkind noch alle Füchse-Profis abklatschen – eben genau wie bei den Großen.
„Es war sehr hart für mich, dass ich nicht anfange zu weinen. Das war ein toller Moment für meine Familie und für mich“, erklärt Clarke Breitkreuz. Zumal der Moment wie gemalt für große Gefühle war: Denn der Füchse-Kapitän bestritt gegen Regensburg sein erstes Spiel nach der Verletzungspause. Unten machte der stolze Papa das Ehrenbully mit dem Töchter, oben saßen seine Eltern und auch die Schwiegermutter auf der Tribüne und hatten mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls glänzende Augen.

Puckkind Livia Breitkreuz (5) bringt vor dem Spiel der Lausitzer Füchse gegen Regensburg den Puck zum Ehrenbully in den Mittelkfreis.
Thomas HeideZuvor hatte Stadionsprecher Frank Budszuhn die kleine Livia bei ihrem Weg über das Eis in Richtung Mittelkreis mit motivierenden Worte begleitet. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Zuschauer, dass die Breitkreuz-Tochter schon seit drei Jahren auf dem Eis steht und derzeit in der Laufgruppe der Jungfüchse auf Torejagd geht. „Es ist wirklich ein tolles Programm, was die Organisation der Lausitzer Füchse hier mit dem Nachwuchs macht. Meiner Meinung nach ist es gut, wenn alle Kinder Schlittschuhlaufen lernen können“, meint der gebürtige Kanadier.

Sieg für die Lausitzer Füchse: Kapitän Clarke Breitkreuz (links) feiert hier gemeinsam mit Adam Brady (Mitte) und Kyle Havlena den entscheidenden Treffer zum 2:1-Erfolg.
Thomas HeideDabei war es für Clarke Breitkreuz am Freitagabend eine emotionale Herausforderung: Denn nach dem Ehrenbully musste der 34-jährige Stürmer sofort in den Wettkampfmodus umschalten, weil er beim ersten Wechsel mit seiner Angriffsreihe auf dem Eis stand. Erst mit dem Töchterchen abklatschen, dann Vollgas gegen Regensburg. Gar nicht so einfach, oder? „Ja, es war nicht einfach im Kopf, in den Spielmodus zu wechseln“, räumt Breitkreuz ein. Den Sieg gegen Regensburg feierte der zweifache Papa dann übrigens wieder ganz in Familie auf dem Eis: mit der kleinen Tochter (2) auf dem Arm.
Ob Puckkind Livia später mal in die Fußstapfen tritt des Papas tritt, ist allerdings noch offen. „Im Moment liebt sie mehr das Tanzen und Singen. Aber das ist auch okay“, lacht der Füchse-Kapitän.
