DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchse verlieren in Bietigheim durch eigene Strafen

Die Lausitzer Füchse (Norwin Panocha, l.) unterliegen in der DEL2 den Bietigheim Steelers (Cole Fonstad) und zeigen sich in eigener Unterzahl zu schwach. Nun gibt es kaum noch Chancen auf eine direkte Playoff-Qualifikation.
Tobias Baur/Eibner-Pressefoto- Füchse verlieren in Bietigheim 2:5 und strafenbedingt zu schwach in Unterzahl.
- Drei Gegentore in Unterzahl; Treffer für Bietigheim: Fonstad, Kemp (2), Dugan, Dostie.
- Weißwasser traf durch Hjorth und Jahnke; Innenpfosten-Pech bei Tripcke.
- Weißwasser nun Rang 7; direkter Playoff-Platz 6 kaum noch erreichbar.
- Sonntag (8. März, 17 Uhr): Duell vs. Düsseldorfer EG um Rang 7 in Weißwasser.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser unterliegen am vorletzten Spieltag der DEL2-Hauptrunde mit 2:5 (0:2, 2:2, 0:1) bei den Bietigheim Steelers und haben damit kaum noch eine Chance auf die direkte Play-off-Qualifikation.
Im Duell gegen die bereits für die Play-offs qualifizierten Baden-Württemberger sorgte gleich die erste Unterzahl für das erste Gegentor. Nur sieben Sekunden nach der Zwei-Minuten-Strafe gegen Weißwassers Kyle Havlena landete der Puck schon im Füchse-Tor (10.), auch die nächste Strafe gegen die Gäste nutzte das Heimteam und erhöhte auf 2:0 (14.). Torschützen für Bietigheim waren Cole Fonstad und Brett Kemp.
„Auf Dauer müssen wir diszipliniert spielen, wir wissen ja, wie gut ihre Überzahl ist“, ärgerte sich Füchse-Stürmer Charlie Jahnke nach dem ersten Drittel. Der 28-Jährige kritisierte sich für den Rückstand auch selbst. „Das erste Tor geht auf meine Kappe, da hatte ich meinen Mann nicht.“ Allerdings verbreitete Jahnke auch Optimismus: „0:2 nach dem ersten Drittel ist im Eishockey gar nichts.“
Direktes Duell mit Düsseldorfer EG zum Ende der Hauptrunde
Die Weißwasseraner lieferten den Beleg für diese Aussage: Eric Hjorth verkürzte (25.) und Jahnke glich mit einem präzisen Schuss aus kurzer Distanz aus (28.). Allerdings schlug der Gegner aus dem Nichts zurück, Jack Dugan versenkte einen Abpraller zur erneuten Führung der Bietigheimer (33.). Kurz darauf gelang durch Brett Kemp der vierte Treffer – erneut in Überzahl (37.). Damit führten drei der insgesamt vier Füchse-Zeitstrafen zu einem Gegentor.
Weißwasser haderte dabei auch mit einer sehr harten Fünf-Minuten-Strafe gegen Tim Sezemsky, der seinen Gegenspieler zwar im Gesicht traf, aber nur, weil dieser mit seinem Kopf extrem tief unterwegs gewesen war. Hinzu kam Pech im Torabschluss: Ein überraschender Rückhand-Schuss von Hannu Tripcke landete am Innenpfosten statt im Tor (47.). Eine erneute Aufholjagd gelang den Füchsen nicht, Bietigheims Alex Dostie sorgte mit einem Schuss aufs leere Tor für den 5:2-Endstand (58.).
Durch die Niederlage steht Weißwasser vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde auf Rang 8, der für das Heimrecht in den Pre-Playoffs berechtigt. Ein Sprung auf den direkten Playoff-Platz 6 ist angesichts von drei Punkten und neun Toren Rückstand auf Regensburg realistisch kaum noch möglich.
Am Sonntag (8. März, 17 Uhr) kommt es zum direkten Duell mit der Düsseldorfer EG um Rang 8: Ein Sieg sichert den aktuellen Platz, eine Niederlage nach der regulären Spielzeit würde den Sturz auf Rang 9 und damit den Verlust des Heimrechts in den Pre-Playoffs bedeuten.
Das Restprogramm – Lausitzer Füchse und Gegner
- Eisbären Regensburg (Platz 6, 79 Punkte): Ravensburg (A)
- EV Landshut (Platz 7, 76 Punkte): Kassel (A)
- Lausitzer Füchse (Platz 8, 76 Punkte): Düsseldorf (H)
- Düsseldorfer EG (Platz 9, 74 Punkte): Weißwasser (A)

