DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchse mit wichtigem Zoff-Sieg gegen Weiden

Lausitzer Füchse gegen Blue Devils Weiden: Hier geraten Füchse-Topscorer Lane Scheidl und der Weidener Luca Gläser aneinander. Auf der Strafbank legte sich Gläser dann auch noch mit den Zuschauern an.
Thomas Heide- Weißwasser besiegt Weiden 5:3 und feiert den dritten Sieg in Folge.
- Füchse klettern auf Platz sieben, direkte Play-offs nun im Visier.
- Torhüter Morrone gibt Comeback; D’Aoust überzählig, Broda spielt.
- Hitzige Partie mit Strafen: Gläser provoziert, Samanski fliegt.
- Tore: Breitkreuz, Dosch, Jahnke, Broda, Brady; Weiden trifft zwei Mal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit dem dritten Sieg in Folge haben die Lausitzer Füchse einen weiteren Schritt in Richtung des vorzeitigen Klassenerhalts in der DEL2 gemacht. Weißwasser gewann das teilweise sehr hitzige Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden mit 5:3 (1:0, 1:0, 3:3) und kletterte in der Tabelle auf Platz sieben.
Die Füchse haben jetzt sogar die direkte Play-off-Qualifikation der besten sechs Teams im Visier. Allerdings hat die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer schon ein Spiel mehr absolviert als die meisten Konkurrenten. Am Dienstag müssen Kreutzer und sein Team deshalb zuschauen, wenn die restlichen Partien des 44. Spieltages ausgetragen werden.
„Wir haben drei wichtige Punkte geholt“, erklärte Christof Kreutzer: „Weiden ist eine hart arbeitende Mannschaft. Wir haben trotzdem einen Weg gefunden, um das Spiel nach Hause zu bringen, weil jeder einzelne Spieler hart gearbeitet hat. Wir sind sehr froh über die drei Punkte.“
Kapitän Breitkreuz bringt Lausitzer Füchse in Führung
Bei den Füchsen feierte Torhüter Anthony Morrone sein Comeback nach überstandener Muskelverletzung. Der Kanadier war im Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim am 11. Januar vorzeitig vom Eis gegangen. Alexis D'Aoust musste deshalb als überzähliger Kontingentspieler auf die Tribüne. John Broda konnte dagegen wieder mitwirken, nachdem am Freitagabend beim 5:2-Auswärtssieg gegen den ESV Kaufbeuren das Spiel für den Stürmer nach einem Gesichtstreffer vorzeitig beendet war.
Nach dem ausgeglichenen Start vor 2629 Zuschauern gab das Führungstor durch Kapitän Clarke Breitkreuz in der 13. Minute den Gastgebern weitere Sicherheit. Breitkreuz nutzte in Überzahl einen Abpraller, nachdem Weidens Torhüter Michael McNiven den Puck nicht festhalten konnte. Danach übernahm Weißwasser im ersten Drittel mehr und mehr die Spielkontrolle.
Mit Beginn des zweiten Drittels war Anthony Morrone dann bei seinem Comeback deutlich mehr gefordert. Zudem wurde die Partie härter. Weidens Topscorer Luca Gläser legte sich auf der Strafbank mit den Zuschauern an und heizte mit provozierenden Gesten die Stimmung weiter an.
Eishockey wurde dann auch wieder gespielt. In der 39. Minute erhöhte Alexander Dosch auf 2:0 für Weißwasser. Der Zoff war aber noch lange nicht vorbei. Obwohl das zweite Drittel schon beendet war, lieferten sich Charlie Jahnke und Luca Gläser noch ein Wortgefecht.

Bei den Lausitzer Füchsen kehrte Anthony Morrone im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden ins Tor zurück.
Thomas HeideWeiden kam zu Beginn des letzten Drittels zu zwei Überzahl-Toren durch Noah Samanski (42.) und Alex-Olivier Voyer (46.) – die Partie war plötzlich wieder offen. Charlie Jahnke schoss Weißwasser kurz danach erneut in Führung (3:2, 46.). Außerdem gab es noch einen unschönen Knie-Check von
Neal Samanski gegen Alexander Dosch (50.). Für Samanski war die Partie mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. In der fünfminütigen Überzahl hämmerte John Broda den Puck zum 4:2 ins Netz (52.). Adam Brady sorgte mit dem 5:2 (52.) für die Vorentscheidung.
Nach der Schlusssirene gab es weiteren Zündstoff, als Luca Gläser im Interview bei SporteuropeTV massive Kritik an den Schiedsrichtern äußerte. „Es hat heute wieder eine dritte Partei ins Spiel eingegriffen. Die Schiedsrichter haben einige Situationen völlig falsch beurteilt“, kritisierte Gläser. Füchse-Coach Christof Kreutzer hielt in der Pressekonferenz auf Nachfrage unserer Redaktion dagegen: „Über die Schiedsrichter kann man nach der Saison reden. Außerdem fand ich es heute nicht so extrem, dass eine Diskussion aufkommen muss.“ Auch Weiden-Coach Jürgen Rumrich sprach sich für eine Aufarbeitung der Schiedsrichter-Problematik nach der Saison aus.

