Alarm bei Dynamo Dresden: Stamm streicht freien Tag, gute Nachrichten aus Lazarett

Vincent Vermeij (rechts) und Christoph Daferner sind bei Dynamo Dresden am Montag ins Training zurückgekehrt.
Olaf Rentsch- Dynamo Dresden nach 2:3-Heimniederlage gegen Braunschweig in akuter Abstiegsgefahr.
- Trainer Thomas Stamm streicht freien Tag, setzt auf intensives Training vor dem Spiel in Kiel.
- Vermeij und Daferner wieder im Training; mehrere Spieler weiterhin verletzt.
- Letztes Spiel gegen Holstein Kiel soll Jahresabschluss versöhnlich gestalten.
- Übungseinheiten vor Kiel-Spiel größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Öffentliches Training statt freier Tag hieß es am Montagnachmittag für die Profis von Dynamo Dresden. Über dem Trainingszentrum im Ostragehege strahlte zwar die Sonne – aber nach der 2:3-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig hängen dunkle (Abstiegs-)Wolken über der SGD. Wohl auch deshalb strich Trainer Thomas Stamm den normalerweise üblichen freien Tag am Anfang der Woche. Dynamo ist ans Tabellenende der 2. Fußball-Bundesliga gestürzt und befindet sich im Alarm-Modus.
„Kurze Regeneration, lange Trainingswoche, so lassen sich die kommenden Tage für die Profis der Sportgemeinschaft zusammenfassen“, fasste der Verein auf seiner Internetseite das Programm in der letzten Woche vor der Winterpause zusammen. Dabei standen am Montag sogar gleich zwei Einheiten auf dem Programm. Am Vormittag mussten die SGD-Profis im Kraftraum ran, am Nachmittag gab es dann bei empfindlicher Kühle die öffentliche Übungseinheit unter den Augen der Fans.
Am Samstag gegen Braunschweig musste Vincent Vermeij aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel passen. Weil auch Christoph Daferner (Gehirnerschütterung) nicht zur Verfügung stand, rückte Kapitän Stefan Kutschke erstmals in die Startelf. Für Niklas Hauptmann reichte es nach überstandener Grippe-Erkrankung zwar noch nicht für 90 Minuten, aber der mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Vize-Kapitän brachte viel neuen Schwung nach der bis dahin desolaten Leistung der Mannschaft.
Daferner und Vermeij zurück im Training
Die guten Nachrichten zu Beginn der Trainingswoche: Vermeij wie auch Daferner waren am Montagnachmittag mit dabei, als die Dynamo-Profis in der Walter-Fritzsch-Akademie auf den Trainingsplatz gingen. Christoph Daferner erklärte nach dem Training: „Zum Glück geht es mir wieder besser. Ich dachte eigentlich, dass ich nach drei, vier Tagen wieder dabei sein kann, aber es war dann doch langwieriger. Deswegen bin ich jetzt froh, dass ich wieder dabei bin und alles okay ist.“
Diese Spieler fallen für den Jahresabschluss am Samstag (20.30 Uhr) bei Holstein Kiel definitiv aus: Lennart Grill (Knieverletzung), Jan-Hendrik Marx (Sprunggelenkverletzung), Toni Menzel (Ellenbogenverletzung), Sascha Risch (Schulterverletzung) und Jakob Zickler (Schulterverletzung).
Allerdings: Menzel, Risch und Zickler waren am Montag ebenfalls auf dem Trainingsplatz und haben zumindest das Aufwärmen mit absolviert. Danach arbeiteten sie individuell an ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining.
Die restlichen Übungseinheiten bis zum Kiel-Spiel finden hinter verschlossenen Türen statt. Es gilt für Stamm und sein Team, sich bestmöglich vorzubereiten, um für einen versöhnlichen Jahresabschluss zu sorgen. „Jetzt gab es auch noch mal die klare Ansage für Kiel: Du hast dich zu zerreißen für dieses Spiel, um ein anderes Gesicht zu zeigen. Ich glaube, dort fahren nicht bloß 500 Fans mit. Dass du denen wenigstens kurz vor Weihnachten mit einem Sieg und für unseren Verein drei Punkte holst“, hatte Stefan Kutsche bereits unmittelbar nach der Niederlage gegen Braunschweig betont.

