1. FC Magdeburg 2. Liga: Sander jubelt nach „Backpfeife“ über Sieg in Osnabrück

Der Ex-Cottbuser Petrik Sander gewinnt mit dem 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga beim VfL Osnabrück.
Imago/Steinsiek.ch- Magdeburg gewann beim VfL Osnabrück 3:0 und holte die ersten drei Punkte der Saison.
- Nollenberger traf doppelt, Iyoha erzielte das 3:0 – beide nutzten die Chancen effektiv.
- Sander erklärte, man habe aus dem 1:6 gegen Braunschweig gelernt und positiv gearbeitet.
- Osnabrück blieb weitgehend harmlos und kassierte die zweite Niederlage im zweiten Spiel.
- Schultz sah zu viele zugelassene Chancen und Gegentore, der erste Hebel müsse dort ansetzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Petrik Sander jubelt – Zweitligist 1. FC Magdeburg ist der Auswärtsauftakt geglückt. Beim 3:0 (2:0)-Sieg gegen den VfL Osnabrück zeigten die Elbestädter eine weitgehend souveräne Leistung und betrieben Wiedergutmachung für das 1:6 gegen Eintracht Braunschweig am 1. Spieltag. Alexander Nollenberger (24., 35.) und Emmanuel Iyoha (69.) trafen für die Gäste im Stadion an der Bremer Brücke.
„Wir haben in der Woche genau dafür gearbeitet. Die Gespräche haben wir nicht geführt, um den Jungs zu sagen, wie schlecht sie sind. Sondern um klarzumachen: Okay, wir haben einen Fehler gemacht. Aber wir dürfen diesen Fehler nicht zweimal machen“, erklärte Trainer Petrik Sander bei Sky mit Blick auf die Auftaktniederlage gegen Braunschweig. Der Ex-Cottbuser ergänzte: „Uns war klar: Wir müssen darauf aufbauen und, auch wenn es schwerfällt, positiv bleiben und positiv denken.“
„Es ist richtig geil als Mannschaft, dass wir jetzt mit drei Punkten hier rausgehen. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Für uns geht die Saison jetzt neu los, heute war der Startschuss“, freute sich Doppeltorschütze Alexander Nollenberger.
VfL Osnabrück mit Fehlstart in die Saison
Dabei taten sich die Magdeburger zunächst schwer, in den gegnerischen Strafraum zu kommen, doch am Ende einer Eckenstafette zog Nollenberger ab und traf per Schlenzer zur Führung. Kurz danach erhöhte erneut Nollenberger sehenswert nach Baris Atiks schönem Zuspiel auf 2:0.
Osnabrück hatte dann gleich doppelt Glück: Erst stand Mateusz Zukowski beim vermeintlichen 3:0 im Abseits (49.) und auch ein Handspiel von Jannik Müller im Strafraum (51.) blieb dank vorangegangener Abseitsstellung ungeahndet. Die Partie war jetzt deutlich lebhafter, weil der FCM sich gegen aggressivere Gastgeber erst neu finden musste. Das gelang den Elbestädtern nicht recht, nur selten fanden sie ins Umschaltspiel – nutzten aber ihre Chancen: Iyoha, früher selbst Osnabrücker, traf zum 3:0.
Auch der Torschütze zeigte sich nach der Auftaktpleite gegen Braunschweig erleichtert: „Es war unglaublich wichtig nach dem Schlag ins Genick in der vergangenen Woche. Man nimmt sich für eine Saison so viel vor, hat eine gute Vorbereitung – und dann bekommt man eine solche Backpfeife. Deswegen war das heute ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Dazu noch zu null, was den Trainer sicher auch glücklich macht. Das gibt einfach allen ein gutes Gefühl.“
Für den weitgehend harmlosen VfL Osnabrück war es dagegen die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel. „Gerade zu Hause, im ersten Heimspiel, wollten wir die Fans mitnehmen. Das ist uns nicht gelungen“, konstatierte ein enttäuschter VfL-Trainer Timo Schultz. Das Zwischenfazit von Schultz beim Aufsteiger und letztjährigen Drittliga-Meister: „Die beiden Spiele haben uns ganz klar aufgezeigt, wo es noch fehlt. Am Ende stehen null Punkte. Dazu haben wir zu viele Chancen und Gegentore zugelassen. Das ist sicherlich der erste Hebel, an dem wir ansetzen müssen.“

